Scalping ist eine Forex Methode, die durch geringe Kursziele und niedrige Stopp Loss Marken gekennzeichnet ist. Der Forex Trader handelt bei der Scalping Strategie innerhalb kurzer Zeit mit vielen Positionen, die kleine Gewinne erzielen. Die Gewinnspanne umfasst beim Scalping nur wenige Pips. Während einer starken Bewegung können auch zehn, zwanzig Pips erreicht werden. Aufgrund der Vielzahl der gehandelten Posten ist das Forex Scalping dennoch eine profitorientierte und effektive Tradingtechnik.

 

Marktbewegungen nutzen

Da der FX Trader beim Scalping relativ niedrige Kursziele anvisiert und damit kleine Gewinne beabsichtigt, kann der Trader in fast jeden Markt investieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Devisenkurs in einem bullishen oder bearishen Trend befindet. Der Forex Händler versucht lediglich, möglichst viele kleine Marktbewegungen für seine Technik zu nutzen.

Entsprechend ihrer Tradingstrategie treten die FX Händler in ruhige aber auch in volatile Märkte ein. In den bewegungsschwachen Märkten können Scalping Trader bedachtsam vorgehen. Viele Scalper orientieren sich währenddessen an Chartformationen wie Dreiecken oder Flaggen, um die Positionierung ihrer Aufträge zu bestimmen und auf die jeweilige Bewegung angemessen zu reagieren. Andere Trader wiederum präferieren bewegungsintensive, volatile Devisenmärkte. Zeitweise lösen marktrelevante Informationen oder Veröffentlichungen und Nachrichten solche starken Schwankungen aus. Scalper nutzen in dieser Zeit die schnellen, kurzzeitigen Bewegungen, um aktiv mehrere Handelsposten zu öffnen und zu schließen und können somit auf ein rentables Ergebnis spekulieren.

 

Zeitspanne beachten

Beim Scalping halten FX Trader ihre Handelsaufträge zwischen drei bis fünf Minuten aktiv im Markt. Dementsprechend eröffnet der Forex Händler kurzfristig eine Position und nach Erreichen weniger Pips, schließt er sie sogleich. In volatilen Marktsituationen lassen Trader ihre Order durchaus länger arbeiten und erwarten somit höhere Gewinne. Allerdings beruht diese risikoreichere Handelsstrategie auf langjähriger, intensiver Arbeit und Erfahrung mit dem Devisenmarkt. Die meisten Forex Trader sichern ihre Positionen jedoch mit einem knappen Stopp Loss ab.

 

Positionsgröße definieren

Die Strategie des Scalpings basiert auf dem Prinzip, dass die geringen, doch vielzähligen Gewinne die einzelnen Verlustgeschäfte aufheben. Erfolgreiche Forex Scalper benutzen deshalb stets die gleichen Positionsgrößen. Unterschiedlich hohe Aufträge bergen hingegen ein hohes Risiko. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit führen divergierende Positionsgrößen über kurz oder lang zu einem schweren Verlustgeschäft.

Welche Positionsgröße für einen Scalping Trade als sinnvoll erachtet wird, hängt vom Handelsplan des Forex Traders ab. Innerhalb des Tradingplans definiert der Händler alle markanten Faktoren und Handlungsweisen, die ihn zu einem erfolgreichen Ergebnis führen. Hauptsächlich trägt jedoch das Chance Risiko Verhältnis des FX Traders zur Bestimmung der Positionsgröße bei. Die Trader mit einem hohen Chance Risiko Verhältnis, jedenfalls über zwei, verwenden größere Posten als diejenigen mit einem niedrigem CRV. Aber auch wenn die Trefferquote gering ausfällt, kann der Forex Trader über die Handelsfrequenz den durchschnittlichen Gewinn aufwerten. Für Scalper gilt zumeist der Leitgedanke, dass so viele Handelspositionen wie möglich positiv geschlossen werden, wenn auch in geringer Höhe.

 

Psychologie des Scalpings

Angesichts der hohen Handelsfrequenz stellt die Tradingtechnik des Scalpings eine ernst zu nehmende Herausforderung dar. Die vielen Aufträge, die zeitnah geöffnet und geschlossen werden, bedeuten für den FX Trader häufig schnelle Entscheidungskraft, Anspannung und Stress. Deshalb erfordert das Scalping eine hohe Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit des Forex Traders. Um dem psychologischen Druck während des Tradings entgegenzuwirken, ist es unabdingbar, dass sich der FX Trader im Vorfeld gut vorbereitet. Dies kann durch die Ausarbeitung eines Handelsplans erfolgen, der den Rahmen aller Aktivitäten des Traders vorgibt.

Die Idee, aus kleinen, kontinuierlichen Gewinnmitnahmen das Kapital langsam anwachsen zu lassen, bedeutet gleichfalls ein niedrigeres Risiko gegenüber Spekulationen mit höheren Gewinnchancen. Doch benötigt der Forex Trader für ein sukzessives Vorgehen ein hohes Maß an Ausdauer und Sorgfältigkeit. Auch hierbei wirkt ein selbst aufgestellter Tradingplan positiv auf die Handelsfähigkeiten eines FX Traders. Anhand des faktisch aufgebauten Handelsplans erkennt der Forex Scalper die erzielten Fortschritte und kann sich vor allem an der erbrachten Rendite orientieren.

 

Forex Scalping in der Anwendung

Der Forex Trader verwendet für die Scalping Technik Währungspaare, deren Volatilität im Tagesverlauf hoch ist und deren Spread Kosten möglichst niedrig sind. Empfehlenswert sind dabei die Devisenpaare EUR/JPY, USD/JPY, GBP/USD und EUR/USD. Auf der Handelsplattform stellt der FX Trader ein möglichst kleines Zeitfenster, etwa das Eine-Minuten-Chartbild, ein. Über die Fünf- oder Fünfzehn-Minuten-Chartbilder schafft sich der FX Scalper einen Überblick der Marktbewegungen. Als weitere Ausgangsbasis zum Scalping beachtet der Forex Trader die optimale Tradingzeit. Dafür sind die verschiedenen Öffnungszeiten der europäischen, amerikanischen und asiatischen Börsen entscheidend. An den Schnittstellen der Eröffnungszeiten können die Kurse relativ volatil sein und bieten somit gute Einstiegspunkte für Scalper.

Nachdem der FX Trader alle Voraussetzungen geklärt hat, ist es sinnvoll die Marktaktivitäten für einige Minuten zu beobachten. Erkennt der Forex Scalper währenddessen einen kurzzeitigen Trend, tritt er in den Markt ein. Dafür platziert der Forex Trader eine dem Trend entsprechende Order, dessen Stopp Loss Marke etwa zehn Pips entfernt gezogen wird. Das Einsetzen einer Take Profit Marke ist beim Scalping nicht angemessen. Die Profitlinie beziffert mindestens das ein- oder anderthalbfache der Spreads und beträgt somit nur zwei bis fünf Pips, was einen sehr engen Abstand zum Auftrag darstellt. Aus diesem Grund schließen viele Scalper unter ständiger Beobachtung der weiteren Kursentwicklung ihre Positionen manuell.

 

Scalping mit Forex Signalen

Wie bei anderen Tradingstrategien auch erschließt die Verknüpfung der einfachen Methode mit technischen Hilfsmitteln und Signalen dem Forex Trader weitere Handelsoptionen. Vor allem gestaltet der FX Trader seine Scalping Technik, durch die Verwendung von Oszillatoren und Indikatoren, sicherer und generiert dadurch höhere Gewinne.

 

Scalping in Kombination mit dem RSI-Oszillator

Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und dem RSI Oszillator generieren sichere Kauf- als auch Verkaufssignale. Der Forex Scalper beobachtet deshalb die Extremzonen des RSI, die bei dreißig und siebzig festgelegt sind. Ein Kaufsignal wird ausgelöst, wenn der Oszillator die dreißiger Linie von unten nach oben durchkreuzt. Überkaufte Kurse zeichnen sich dadurch ab, dass der RSI den oberen Extrembereich verlässt und die siebziger Linie nach unten schneidet. Dem Forex Trader wird dadurch ein Verkaufssignal gegeben. Sobald die Extremzonen durchschnitten werden, kann der FX Händler seine Positionen einstellen. Die Take Profit Marke kann unter Verwendung des RSI zwischen vier und zehn Pips betragen.

Fortgeschrittene Trader können dabei extreme Kursspitzen als auch Korrekturen herausfiltern und diese mit einem höheren Gewinnertrag scalpen. Trading Anfänger hingegen sollten diese extremen Bewegungen abwarten und ihre Position entsprechend der nachfolgenden kurzfristigen Trendrichtung anlegen.

 

Scalping in Kombination mit den Bollinger Bändern

Bollinger Bänder sind Trendfolgeindikatoren, die anzeigen, ob ein Währungspaar im Trend bleibt oder aus dem Trend ausbricht. Dabei fungieren die Bollinger Bänder als Unterstützungs- und Widerstandslinien, in dessen Innerem fünfundsiebzig Prozent aller Währungspaare verlaufen. Anhand der Breite der Bänder erkennt der Forex Trader, wie volatil der Markt ist. Breite Bänder sprechen für eine hohe Volatilität, engere Bänder hingegen lassen eine niedrige Volatilität vermuten. Je enger die Bänder werden, desto wahrscheinlicher ist ein nahender Ausbruch des Währungspaares.

Wenn das untere Bollinger Band nach oben ansteigt, wird ein Kaufsignal generiert. Sobald das mittlere Bollinger Band erreicht ist, kann der Forex Scalper seine Kaufposition einstellen. Der Stopp Loss legt der FX Trader entweder am unteren Band fest oder berechnet fünfzehn Pips von der Kauforder ausgehend. Die Take Profit Marke definiert der Forex Händler am oberen Bollinger Band. Im umgekehrten Sinn gilt das gleiche Handelsverhalten für eine Verkaufsposition.

Scalping ist insbesondere für erfahrene Trader eine gewinnbringende und langfristige Investitionsmöglichkeit. Um die Technik des Forex Scalpings erfolgreich zu beherrschen, benötigt der Forex Trader weniger die Fundamentalanalysen als eine präzise und schnelle Entscheidungsfähigkeit.

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In jeder Trendphase gibt es Konsolidierungsphasen, ohne dass es zu einem Wechsel des Primärtrends kommt. Bei einem stabilen Trend führen Konsolidierungen indessen zu einem Kraftanlauf, der den Trend nur bestätigt. Während eines Aufwärtstrends verlaufen die Korrekturen abwärts, im Abwärtstrend hingegen aufwärts. Häufig verlaufen die Korrekturbewegungen jedoch auch seitwärts. Je schwächer die Korrektur, desto waagerechter verläuft der Kurs im Chartbild und umso trendbestätigender ist die Formation. Sind die Korrekturen jedoch stärker, kann es zu einer Top-Bildung kommen. Um eine Trendfortsetzung in einem Aufwärtstrend zu bewirken, muss das nächste Hoch zwingend über dem davor liegenden Hoch liegen. In einem Abwärtstrend muss das weitere Tief dementsprechend tiefer als das vorausgehende liegen. Der dabei aufgewendete Zeitrahmen ist für trendbestätigende Formationen kürzer als für Umkehrformationen, das heißt, statt etlicher Monate benötigen die Formationen nur mehrere Wochen um sich zu entwickeln.

Der Trader muss währenddessen die Entwicklung des Volumens gut beobachten. Nach der Regel „Volume goes with the trend“ sollte das Volumina während des Korrekturverlaufs abnehmen, was einen geringeren Verkaufsdruck bedeutet. Dadurch kann der Trend fortgesetzt werden. Sind allerdings höhere Umsätze in den Konsolidierungsphasen zu verzeichnen, sollte dies als Warnsignal angesehen werden. Als Trendfortsetzungsformationen leicht zu erkennen sind Formationen, die eine geringe Volatilität aufweisen, wodurch das Chartbild, statt in die Höhe zu gehen, in die Breite wächst.

 

Die Flagge als Trendfortsetzungsformation

Die Flagge ist die am häufigsten auftretende Trendfortsetzungsformation. Dabei bildet sich im übergeordneten Aufwärtstrend ein kurzfristiger Abwärtskanal, der Bullenflagge genannt wird. Im Abwärtstrend entsteht dementsprechend eine Bärenflagge. Die aktiven Anleger können bei einer Flaggenformation vordergründig Gewinne realisieren, um zu einem späteren Zeitpunkt zu einem günstigeren Kurs wieder einzusteigen. Die Flaggenformation besteht aus mindestens zwei Korrekturbewegungen, bei denen jedes Zwischentief unterhalb des Letzten liegt. Gleichermaßen liegt jedes Hoch unterhalb des letzten Hochstands. Die Winkel der gesamten Formation helfen zusätzlich, um den übergeordneten Trend zu beurteilen. Flach verlaufende Korrekturen bestätigen den Trend, wohingegen steile Flaggen aufgrund der hohen Kursverluste den bestehenden Trend eher infrage stellen. Der durch die Flagge verursachte kurzfristig neue Trend wirkt dabei als Handelssignal. Sobald der Kurs die Bullenflagge nach oben durchbricht, ergibt sich ein pro-zyklisches Kaufsignal, das einen optimalen Einstiegspunkt darstellt.

Während der Entwicklung zur Flaggenformation nehmen die Umsätze deutlich und stetig ab.

Zum Zeitpunkt des Ausbruchs steigen die Volumina wieder an. Je höher das Volumen dabei ist, desto trendbestätigender ist die Formation. Fallen die Umsätze allerdings geringer aus, besteht die Gefahr, dass sich die Konsolidierung fortsetzt. Die Bezeichnung dafür ist Bullen- oder Bärenfalle.

 

Der Wimpel als Trendfortsetzungsformation

Die Formation der Wimpel tritt nach scharfen, deutlichen Kursbewegungen und meist in starken Trendmärkten als Teil einer Kursrallye auf. Der Aufbau der Wimpelformation dauert zwischen einer bis drei Wochen und ist gekennzeichnet durch zwei aufeinander zulaufende Trendlinien. Die Umsätze nehmen während der Formation deutlich ab bis hin zum Austrocknen des Kursvolumens. Während des Ausbruchs zieht das Volumen wieder an. Das pro-zyklische Kaufsignal, welches beim Ausbruch generiert wird, kann für Trader sehr lukrativ sein, da die Formation in etwa der Hälfte der Trendbewegung auftritt. Um das Kursziel genauer zu bestimmen, wird der vertikale Abstand der vorangegangenen Kursrallye an den Ausbruchspunkt des Wimpels gelegt.

 

Der Keil als Trendfortsetzungsformation

Der Keil ähnelt im Chartbild in Bezug auf Form und Zeitdauer der Flaggenformation und wird von zwei konvergierenden Linien, die gegen den übergeordneten Trend gerichtet sind, begrenzt. Weil die Impulse gegen die Trendrichtung im Formationsverlauf abnehmen, entsteht die spitz zulaufende Form. Aufgrund dieser abnehmenden Wirkung gilt die Formation als trendbestätigend. Günstige Einstiegspunkte ergeben sich für den Trader beim Ausbruch aus dem Keil in Trendrichtung.

 

Das Rechteck als Trendfortsetzungsformation

Markant für die rechteckige Trendfortsetzungsformation ist die seitwärts gerichtete Konsolidierung. Der obere Rand der Formation ist mit der Widerstandslinie, der untere Rand mit der Unterstützungslinie gleichzusetzen. Die Zwischenhochs und -tiefs liegen bei der Formation auf dem gleichen horizontalen Kursniveau. Dabei bedarf es mindestens zweier Zwischenhoch- oder -tiefpunkte. Die Umsätze nehmen während der Ausbildung zum Rechteck stetig ab. Es ist durchaus möglich, dass sich der Zeitraum für die vollständige Entwicklung der Formation hinzieht. Allerdings ist dies positiv zu betrachten, da breite Konsolidierungsformationen ein entsprechend höheres Potenzial bieten. Nachdem Ausbruch ist ein pro-zyklischer Einstieg als sicher einzuschätzen. Um das Minimalkursziel zu ermitteln, liefert die Höhe der Formation einen guten Anhaltspunkt.

 

Dreiecke als Trendfortsetzungsformationen

Symmetrische Dreiecksformationen

Die Dreiecksformationen treten in etablierten und reifen Trendphasen auf und sind hochgradig trendbestätigend. Im Aufwärtstrend treten für die Formation charakteristisch immer tiefere Hochpunkte als auch höhere Verlaufstiefs auf. In der Regel dauert die Ausbildung der Formation mehrere Wochen. Die zwei aufeinander zulaufenden Begrenzungslinien müssen dabei mindestens fünfmal berührt werden. Ab dem zweiten Drittel der Formation steigt die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs, solange das Volumen sinkt und die Volatilität abnimmt. Denn das stetige Sinken dieser Größen weist auf einen geringen Verkaufsdruck im Aufwärtstrend hin. Die weitere Bewegung nach dem Ausbruch ist sehr dynamisch und mit hohem Volumen verbunden. Ein pro-zyklischer Einstieg kann an dieser Stelle sehr lohnenswert sein. Für die Bestimmung des Kursziels wird der Abstand der Verlaufsbewegung an der Ausbruchsmarke projiziert.

An- und absteigende Dreiecksformationen

Bei dem ansteigenden Dreieck liegen die Hochpunkte auf einem horizontalen Niveau, während die Tiefpunkte entsprechend fortwährend ansteigen. Die für den Anstieg verantwortlichen Händler sind Käufer, die aggressiver agieren als die Verkäufer. Deshalb wird diese Dreiecksformation auch als bullishes Dreieck bezeichnet. Die Ausbrüche, die nach der abgeschlossenen Formation stattfinden, werden von ansteigenden Umsätzen begleitet. Nichtsdestotrotz können die Kurse zu der Ausbruchsmarke zurückkehren, was relativ häufig vorkommt. Um das etwaige Kursziel zu identifizieren, misst der Trader den weitesten Abstand innerhalb der Dreiecksformation und projiziert diesen an den Ausbruchspunkt.

Das absteigende Dreieck ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefpunkte auf dem gleichen Niveau liegen, wohingegen die Hochpunkte sukzessiv fallen. Während dieser Formation sind mehr Verkäufer aktiv und verursachen einen Verkaufsdruck. Demzufolge wird diese Dreiecksformation als bearish eingestuft. Die Formation ist vollständig und bestätigt folglich eine Trendfortsetzung, wenn der Kurs die untere Unterstützungslinie durchbricht. Das Volumen nimmt während der Korrektur ab. Das Kursziel lässt sich gleichermaßen wie beim ansteigenden Dreieck erkennen.

 





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Trendwendeformationen werden auch als Umkehrformationen bezeichnet und bilden sich aus, wenn ein Trend in seiner Folge bricht. Während eines Trendverlaufs treten zwischenzeitliche Konsolidierungsphasen auf, deren Formationen auf die Bestätigung oder Umkehr des Trends deuten. Allerdings sind zu Beginn der Korrekturbewegung nur schwache Aussagen über den weiteren Verlauf möglich. Deshalb muss der Forex Trader die vollständige Formationsausbildung abwarten, um die Entwicklung besser einschätzen zu können. Sobald die Formation abgeschlossen ist und ein Ausbruch erfolgt, werden Handelssignale generiert, auf die der Trader entsprechend reagieren kann.

Der Forex Händler erkennt an verschiedenen Richtlinien, ob sich ein Trend ändert. Dazu gehört in erster Linie, dass das Prinzip „Volume goes with the trend“ nicht mehr funktioniert. Außerdem werden Divergenzen bei den technischen Indikatoren sichtbar. Des Weiteren erreicht der Kurs weder das vorhergehende Hoch noch die Trendkanallinie, was daraufhin deutet, dass der Trend schwächer wird. Ein weiteres Signal für eine Trendwende ist die hier besprochene Ausbildung der Umkehrformation. Im Weiteren werden die wichtigsten Trendwendeformationen erklärt.
 

Schulter-Kopf-Schulter Formation

Die Schulter-Kopf-Schulter Formation zählt zu den wichtigsten und zugleich häufigsten Trendwendeformationen. Die SKS-Formation hat eine zuverlässige Signalgebung mit einer hohen Trefferquote und ist für den Forex Trader einfach zu erkennen. Die Formation tritt am Ende eines Aufwärtstrends oder in gespiegelter Variante als Umkehrbewegung in Abwärtstrends als inverse SKS-Formation auf. Charakteristisch für die Formation ist die Ausbildung eines Hochs in der Mitte, das den Kopf symbolisiert, wobei die davon links und rechts gelegenen Hochs tiefer liegen und als Schultern bezeichnet werden.

Eine besondere Beachtung sollte auf die Volumenentwicklung bei dem Formationsaufbau gelegt werden. Während sich die erste Schulter, also das erste Hoch, ausbildet, steigt das Volumen des Basiswertes an. Daraufhin folgt ein Zwischentief als Korrekturbewegung. Im Anschluss formiert sich in einer Aufwärtsbewegung der Kopf, wobei hier das Volumen geringer ausfällt als bei der vorangegangenen Schulterformation. Sobald das Volumen abnimmt, während der Kopf ausgebildet wird, deutet dies auf eine Trendwende hin. Schließlich folgt eine weitere Korrekturbewegung, in der sich der Kurs dem ersten Zwischentief annähert. Bei geringem Volumen steigt an dieser Stelle der Kurs wieder an, bildet somit die zweite Schulter aus, erreicht allerdings nicht das Niveau des Kopfes.

Verbindet der Trader die beiden Tiefpunkte der Zwischenkorrekturen miteinander, so erhält er die sogenannte Nackenlinie. Durchbricht der Kurs diese Nackenlinie nach unten, weist dies auf ein Verkaufssignal hin und leitet demgemäß die Trendwende ein. Trotz eines möglichen Pullbacks zum Ausbruchspunkt entwickelt sich der Kurs dann üblicherweise gegenläufig. Indem der Trader den vertikalen Abstand zwischen Nackenlinie und dem Kopf ermittelt, diesen am Ausbruchspunkt nach unten projiziert, kann das Kursziel näher bestimmt werden.
 

Doppeltop/ Doppelboden Formation

Für die Formation kennzeichnend sind zwei markante Spitzen, die das gleiche Kursniveau erreichen. Sie treten am Ende eines Aufwärtstrends als Doppeltop oder am Ende eines Abwärtstrends als Doppelboden auf. Aufgrund ihrer bildhaften Ähnlichkeit können sie auch als M- oder W-Formation bezeichnet werden.

Bei einer derartigen Formation geht ein Aufwärtstrend voraus. Während sich dann das erste Zwischenhoch abbildet, steigt ebenso das Volumen. Im Anschluss folgt ein Zwischentief als Korrekturbewegung. Danach erfolgt ein weiterer Anstieg des Kurses zum zweiten Top, wobei die Widerstandsmarke vom ersten Hoch kaum überschritten wird. Das Volumen ist dabei geringer als beim ersten Topanstieg. Der Trader erkennt eine Bestätigung der Formation, wenn der Kurs anschließend unter das Korrekturtief fällt. Während dieses Kursverlaufs steigt das Volumen wieder an und deutet ein Verkaufssignal an.

Allerdings ist bis zur vollständigen Ausbildung der Formation Vorsicht geboten. Denn bis zum Ausbruch ist kaum erkennbar, ob es sich nicht um ein trendbestätigendes Rechteck handelt. Die späte vollständige Bestätigung als Umkehrformation ist außerdem unter Zuhilfenahme von Trendlinien, Volumenentwicklung und weiteren Indikatoren, abzuwarten. Der Trader muss also ständig das Volumen beobachten. Steigen die Umsätze an, weist dies auf einen erhöhten Verkaufsdruck an. Durchbricht der Kurs überdies die Unterstützung bei dem Korrekturtief, ist eine Trendwende bestätigt. Die möglichen Kursziele lassen sich über den vertikalen Abstand zwischen den Hoch- und Tiefstpunkten ermitteln. Der Abstand wird am Ausbruchspunkt negativ projiziert und somit das Minimumkursziel lokalisiert.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Trendwendeformation ist die zeitliche Ausdehnung. Je kürzer die Formation für seine vollständige Entwicklung benötigt, desto geringer ist das Umkehrpotenzial. Primärtrends werden also durch kleine Korrekturformationen nicht umgekehrt.
 

Untertasse Formation

Die Untertassen Formation, auch „Rounding Top“ genannt, tritt am Ende eines Abwärtstrends auf. Sie verspricht über einen langen Zeitraum einen langsamen Wechsel im Trend. Bildlich gesehen hat die Formation die Gestalt einer auf dem Tisch stehenden Tasse, die auf der rechten Seite einen Henkel hat. Das Volumen zeigt sich im Chart ebenfalls in Tassenform, nimmt allerdings in Richtung des neuen Trends zu. Das mögliche Kursziel wird über die Widerstandslinien bestimmt.
 

V–Formation

V-Formationen treten in stark überhitzten oder stark ausverkauften Märkten auf. Die Formation besteht aus nur einem Hoch- oder Tiefpunkt am Ende eines lang anhaltenden Auf- oder Abwärtstrends. Im Gegensatz zu anderen Formationen erscheint dieser Extrempunkt plötzlich und schlagartig. Obwohl die Formation keiner Entwicklung bedarf und dadurch keinerlei Warnsignal freisetzt, ist die Formation nachhaltig. Als Kennzeichen werden hier Reversal-Kerzen sichtbar, die mit einem langen Docht oder einer langen Lunte auf eine Umkehr deuten.

 





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Trendfolgeindikatoren generieren Signale während einer Trendbewegung, bis sich die Richtung des Trends ändert. Der Forex Trader kann dementsprechend seinen Handel optimieren. Obwohl über die Indikatoren erkennbar wird, dass die Kursbewegungen weiter im Trend verlaufen, sind sie als Ein-oder Ausstiegssignale nicht geeignet. Wenn Trendfolgeindikatoren benutzt werden, muss der Trader primär darauf achten, dass faktisch ein Trend vorliegt. Ansonsten können die Indikatoren Fehlsignale aufweisen. Wenn sich der Markt letztendlich dreht, folgen auch die Indikatoren seinem Richtungswechsel. Deshalb werden Trendfolgeindikatoren immer in Trendrichtung verfolgt, bis sie ein Trendwendesignal liefern.

Im folgenden Abschnitt werden die wichtigsten Indikatoren für eine Trendefolge beschrieben.
 

Gleitende Durchschnitte – SMA

Der gleitende Durchschnitt, auch Simple ­Moving Average (SMA) genannt, wird als Basis für andere Indikatoren wie MACD und Bollinger Band begriffen. Der gleitende Durchschnitt filtert sprunghafte und heftige Kursbewegungen, um den tatsächlichen Kurstrend anzuzeigen. Allgemein errechnet er den Durchschnittskurs über einen bestimmten Zeitraum und dient somit als Signallinie und zur Trendbestimmung. Der ausgewiesene Zeitrahmen ist innerhalb der Trading-Software frei wählbar. Für langfristige Betrachtungen verwenden Trader achtunddreißig, neunzig oder zweihundert Tageslinien, für kurzfristige Handlungen sind fünf, zehn, zwanzig und fünfzig Tageslinien geeignet. Für den Trader zu beachten gilt dabei, dass mehr Fehlsignale auftreten, je kürzer die Periodenlänge ist. Kürzere Durchschnitte sind erst dann vorteilhaft, wenn eine Trendumkehr kurz bevorsteht. Gleichermaßen funktionieren langfristige Durchschnitte besser, je länger ein vorliegender Trend intakt ist.
Ungeachtet der gewählten Periode kommt es immer wieder zu Überschneidungen zwischen dem Kursverlauf und dem ­Moving Average. Die Schnittpunkte sind ­dabei als Signal zu bewerten. Schneidet der gleitende Durchschnitt im Aufwärtstrend den Chartverlauf von oben nach unten, generiert er damit ein Verkaufssignal. Dieser Vorgang wird als Moving ­Crossover Modell bezeichnet. Ansonsten kann auch ­die Double ­Crossover Methode angewendet werden, die die Nachteile des Simple Moving Average Indikators vermindert. Bei dieser Methode wird der Schnitt von zwei unterschiedlichen gleitenden Durchschnitten benutzt. Der längere Durchschnitt sorgt für die Glättung des Kursverlaufs und folgt damit dem Primärtrend. Der andere, kürzere Durchschnitt folgt den Bewegungen innerhalb des Trends. Durchkreuzen sich die Indikatorenlinien, erhält der Trader wichtige Handelssignale. Wenn der kurze Durchschnitt den Langen nach obenhin schneidet, wird ein Kaufsignal freigesetzt. Schneidet der Kurze den langen Durchschnitt nach unten, ist dies als Verkaufssignal zu deuten. Obwohl die Signale des ­Moving Average erst spät generiert werden, besitzen sie gleichwohl eine hohe Zuverlässigkeit.
 

Moving Average Convergence Divergence – MACD

Der ­MACD zeigt die Richtung als auch die Stärke eines Trends an und weist dadurch auch auf Trendwechsel hin. Der Indikator stellt die Divergenz zwischen zwei unterschiedlich langen gleitenden Durchschnitten, nämlich einem schnellen und einem langsamen, dar. Zur Berechnung des ­MACD wird der Wert des langsamen Durchschnitts vom Wert des schnelleren abgezogen. Die daraus resultierende Differenz wird dann als MACD-Linie dargestellt.
Wie im Namen ausgedrückt wird, funktioniert der MACD nach dem Prinzip von Divergenz und Konvergenz und gibt damit Aufschluss über die Dynamik des Trends. Eine Divergenz liegt vor, wenn sich beide Indikatorenlinien voneinander entfernen. Mit steigenden Kursen des Basiswertes wird die Differenz größer, weil der schnellere Durchschnitt früher als der träge auf den Kurs reagiert. Als Ergebnis steigt die MACD-Linie im Chartbild. Bei einer Konvergenz laufen die Linien aufeinander zu. Wenn der Trend abschwächt oder der Kurs zu konsolidieren beginnt, reagiert auch hier der schnellere Durchschnitt zuerst. Dadurch vermindert sich die Differenz zwischen den Durchschnitten, und noch bevor die Linien einander schneiden, fällt der MACD. Wie sich hierbei zeigt, folgt der Indikator den Kursbewegungen.
Um die Richtung des Trends festzustellen, stellt der Trader den ­MACD in Beziehung zu seiner Nulllinie. Befindet sich der MACD im positiven Bereich über der Nulllinie, liegt ein Aufwärtstrend vor. Ein dabei steigender MACD zeichnet eine zunehmende Dynamik des Aufwärtstrends aus. Fällt der Indikator in diesem Bereich, ist auf eine nachlassende Dynamik des Aufwärtstrends zu schließen. Hält sich der Indikator hingegen im negativen Bereich auf, besteht ein Abwärtstrend. Fällt die Indikatorlinie, ist mit einer zunehmenden Dynamik des Abwärtstrends zu rechnen. Beobachtet der Trader indessen einen Anstieg des MACD, ist dies als Zeichen für eine nachlassende Dynamik des Trends zu verstehen. Allgemein gilt: Je weiter der MACD von der Mittellinie entfernt ist, desto stärker ist ein Trend.
Einerseits kann der MACD also als Trendfolgeindikator genutzt werden, andererseits kann er zur Analyse von Divergenzen im Kursverlauf zurate gezogen werden und entspricht somit einem Oszillator. Treten Divergenzen zwischen dem Indikator und dem Kursverlauf auf, liegt eine Schwäche in dem vorhandenen Trend vor und signalisiert damit einen bevorstehenden Trendwechsel. Auch wenn der MACD im Anschluss einer Divergenz die Mittel- oder die Signallinie schneidet, wächst die Möglichkeit eines Trendwechsels. Die Schnittpunkte werden dabei als Handelssignal gewertet.
 

Bollinger Bänder

Der Indikator ist eine Weiterentwicklung der Methode der gleitenden Durchschnitte und wurde von seinem Namensgeber John Bollinger ausgearbeitet. Die Bollinger Bänder bestehen aus einem gleitenden Durchschnitt, der von einem unteren und einem oberen ­Trading-Band umgeben wird. Die Kurse pendeln innerhalb der Bänder und können somit für die Bestimmung von Kurszielen eingesetzt werden. Erreichen die Kurse das obere Band, werden sie als überkauft angesehen. Als überverkauft gelten die Kurse, sobald sie sich dem unteren Band nähern. Der Abstand der Bänder zeigt die Volatilität des Kursverlaufs an. In volatilen Kursphasen dehnen sich die Bänder aus, der Abstand vergrößert sich. Liegen die Bänder weit auseinander, so sollte dies als Warnsignal für eine bevorstehende Trendwende oder einer Konsolidierung angesehen werden. Bei niedrigen Kursschwankungen wird der Abstand der Bänder geringer.
Auch in trendlosen Stadien erfüllen die Bollinger Bänder ihren Zweck. Sie wirken als Widerstands- und Unterstützungszonen, wobei Ausbrüche darüber hinaus als Trendwechselsignale zu deuten sind. In trendstarken Phasen bewegen sich die Kurse am oberen Band und folgen damit dem Aufwärtstrend oder die Kursbewegungen verlaufen am unteren Band und schließen sich dem Abwärtstrend an. Der gleitende Durchschnitt fungiert dann als Unterstützungs- oder Widerstandslinie. Trotzdem sollte der Trader weitere Indikatoren wie ­MACD oder ­RSI in seine Überlegungen einbeziehen, um Brüche der Mittellinie und Ausbrüche aus den Bändern als tatsächliche Trendumkehr oder Trendbestätigung zu deuten.

 





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Der Forex Broker eToro kann als führend im Bereich des „Social Trading“ angesehen werden. Im 2011 wurde das eToro OpenBook lanciert. Dort sehen registrierte Trader in Echtzeit, welche Trades genau die anderen Trader durchführen. Und nicht nur das. Das OpenBook ist tatsächlich ein „offenes Buch“. Man sieht genau, wie erfolgreich die einzelnen Trader (anonymisiert, da über ein Pseudonym gehandelt wird) in der Vergangenheit waren. Solche Daten sind bei keinem anderen FX Broker erhältlich. Wir haben diese Datenbasis auch schon genutzt, um zu messen, wie viel Erfolg FX Trader durchschnittlich haben.

Mit der im Sommer 2011 lancierten Erweiterung von OpenBook wird es nun noch viel einfacher, online Devisen zu handeln und von anderen zu lernen. Der Copytrader ermöglicht es, mit einem Mausklick erfolgreiche Händler zu kopieren. So gibt es teilweise über 100 Followers von erfolgreichen Tradern, die nichts anderes machen, als dass sie automatisch deren Devisengeschäfte 1:1 kopieren. Grund genug, hier den eToro Copytrader näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Wie funktioniert der eToro Copytrader? Erste Erfahrungen

Wie gesagt ist die Nutzung des Copytrader sehr einfach. Sie benötigen dazu auch nicht einmal ein Konto mit Echtgeld bei eToro. Der Copytrader lässt sich auch mit einem kostenlosen Demokonto nutzen.

Eröffnen Sie gleich ein kostenloses Demokonto, um den Copytrader selbst zu testen

Gehen Sie nach dem Login in den Bereich „OpenBook“. Dort klicken Sie auf „Rankings“ und wählen als Zeitperiode „1 Monat“ aus:

Hier sehen Sie diejenigen Trader, die bei eToro in den letzten 30 Tagen am erfolgreichsten gehandelt haben. Natürlich sind die absoluten Gewinne vertraulich. Folglich werden die Gewinne nur indiziert dargestellt. So ist zwar grösste Transparenz, gleichzeitig aber auch Sicherheit und Anonymität für die beteiligten Trader gegeben.

Weil viele Trading-Strategien nicht über lange Zeit funktionieren, erscheint es uns sinnvoll, einen oder drei Monate als Basis zu nehmen.

Unter dem Reiter „Stats“ sehen Sie zudem erweiterte Statistiken zum jeweiligen Trader:

In unserem Beispiel ist die Performance von fast +200% in 3 Monaten sehr gut. Das kontinuierliche Ansteigen des Profits zeigt auch, dass hier nicht einfach ein oder zwei glückliche, aber hoch-riskante Trades durchgeführt wurden, sondern dass hier langsam, aber stetig Geld beim Devisenhandel verdient wurde.

Unter dem Reiter „Portfolio“ sind zudem noch Angaben zur Zusammensetzung der bisher gehandelten Devisenpaare ersichtlich.

Dieser Trader war mit 94% hauptsächlich im meistgehandelten Währungspaar EUR/USD investiert.

Rechts sehen Sie auch, wie riskant die einzelnen getätigten Geschäfte waren. Das Risikoprofil ist hier meistens „tief“ oder maximal „mittel“.

Ganz unten sind noch weitere wichtige Kennzahlen vermerkt:

  • Trades executed: Die Anzahl bereits durchgeführter Käufe/Verkäufe
  • % Trades result in Profit: Zeigt an, wie oft der Händler Gewinn gemacht hat
  • Average trade holding time: Wie lange durchschnittlich eine Position gehalten wurde, bis sie wieder geschlossen wurde

 

 

Kriterien bei der Nutzung von Copytrader

Welche Trader soll man mit Copytrader kopieren? Das Kopieren der Trades eines erfolgreichen Händlers ist keine Garantie, auch Gewinne zu erzielen. Ganz einfach deswegen, weil auch im Devisenmarkt in der Vergangenheit erzielte Gewinne keine Garantie dafür sind, dass die Strategie auch in Zukunft funktionieren wird. Das wissen Sie vermutlich auch schon aus eigener Erfahrung.

Somit ist es zuallererst wichtig, nur soviel Geld einzusetzen, wie man auch problemlos verlieren kann. Danach sollte man die anderen Händler sorgfältig prüfen, bevor man sie mit dem eToro Copytrader kopiert. Ein paar Anhaltspunkte dazu sind:

  • Erzielter Gewinn sowie Anteil erfolgreich geschlossener Positionen
  • Hohe Anzahl durchgeführter Trades: Wählen Sie lieber einen Händler, der in kleinen, aber stetigen Schritten Geld verdient als jemanden, der ein oder zweimal den richtigen Riecher (oder einfach grosses Glück) hatte
  • Stetiger Aufwärtstrend bei der Performance: Dasselbe gilt für die Grafiken, auf denen Sie die Performance ablesen können. Vermeiden Sie den Copytrader auf einen Zocker anzusetzen, der sehr hohe Gewinne, aber eben auch sehr hohe Verluste erzielte
  • Keine grossen Verluste: Vermeiden Sie es, jemanden zu kopieren, der einzelne, sehr hohe Verluste erzielte. Diese Person hält sich offenbar nicht an die Grundlagen des Moneymanagements.
  • Zeithorizont: Wenn jemand über eine lange Zeit erfolgreich Devisen handelte, dann hat er damit auch in verschiedenen Marktphasen Erfolg gehabt. Das ist besser, als wenn eine Person seine Gewinne nur in wenigen Tagen oder Wochen erzielte
  • Risikoprofil: Vorsichtigere Anleger wählen Trader aus, die hauptsächlich Käufe und Verkäufe mit wenig Risiko tätigten

 

 

eToro Copytrader – Häufig gestellte Fragen

Kann man den eToro Copytrader ohne Risiko testen?
Ja, denn es ist möglich, auch mit einem Demokonto den Copytrader zu nutzen. Hier können Sie sich registrieren, um schon Minuten später selbst mit virtuellem Geld handeln.

Wie wird die Rangliste (Rankings) erstellt?
eToro nutzt mehrere Kriterien, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse ausgewogen sind. So werden unter anderem

  • Anzahl gehandelter Positionen
  • Gewinnquote
  • Handelsaktivität im Zeitverlauf
  • Haltedauer
  • Leverage / Risiko
  • Höhe der eingesetzten Beiträge

berücksichtigt und fliessen damit in die Formel zur Festlegung der Rankings ein. Natürlich können auch Trader ausserhalb der Top-100-Listen mit einem Mausklick kopiert werden.

Ist Copytrader kostenlos?
Ja, die Nutzung von OpenBook und Copytrader ist vollständig kostenlos. Es genügt, ein Konto bei eToro zu eröffnen, um dieses faszinierende Trading-Instrument nutzen zu können.

In welchem Ausmass werden Trades kopiert?
Copytrader kopiert Trades proportional. Wenn jemand, den Sie kopieren, 5% seines Vermögens für eine bestimmte Position einsetzt, dann wird auch von Ihrem diesem Trader zugewiesenen Kapital 5% eingesetzt. Das bedeutet, dass Sie somit mit dem gleichen Moneymanagement fahren wie der kopierte Händler und dass bei einzelnen Trades bisweilen je nach Moneymanagement des erfolgreichen Traders nur für sehr geringe Summen eingesetzt werden.

Wie viele Leute kann man mittels Copytrader kopieren?
Aktuell kann man automatisch zehn andere Trader kopieren. Wählt man im Webtrader neben einem User „Close“, so werden alle offenen Positionen geschlossen und man kann einen weiteren User kopieren.

Wie schnell werden Positionen kopiert?
Gemäss eToro werden Positionen so schnell kopiert, dass man denselben Kurs wie der kopierte Trader haben sollte. Ausnahmen können insbesondere in Perioden von sehr hoher Volatilität vorkommen.

Was sind Erfahrungen mit dem eToro Copytrader
Wir haben selbst während mehreren Monaten einen Test durchgeführt. Erfahren Sie hier: Copytrader Erfahrungen mehr dazu und hinterlassen Sie Ihre eigenen Erfahrungen, wenn Sie das Tool schon genutzt haben.

Ist es gut oder schlecht, wenn es viele Copytraders bei einem User gibt?
Sehr erfolgreiche Trader haben hunderte von Followern, die ihre Trades kopieren. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Kaum jemand wird ja die Positionen von einem notorischen Verlierer kopieren wollen. Weil der Devisenmarkt der grösste Markt der Welt ist, ist es auch kaum möglich, diesen zu beeinflussen. Sollte aber ein vielfach kopierter Trader in eine exotische Position mit einem grossen Anteil seines Portfolios einsteigen, dann ist nicht ausgeschlossen, dass dadurch der Kurs in beeinflusst wird.

Ist der eToro Copytrader anonym und sicher?
Ja, er ist vollständig anonym und sicher. Bei jeder neuen eröffneten Position wird Ihre Aktion unter Ihrem Pseudonym für andere Nutzer sichtbar. Allerdings werden nur Kauf-/Verkaufspreis und Währung angezeigt. Niemand sieht, wie viel Geld Sie einsetzen. Gewinne werden nur prozentual angezeigt.

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Das Handeln am Forex Markt birgt viele Gefahren und Risiken. Ausgeschlossen von Verlustgeschäften ist gewiss niemand. Realisierte Verluste bedeuten beim Forex Trading nicht nur einen finanziellen Ausfall. Verluste, die aus eigenen Fehlentscheidungen resultieren, wie an der Börse üblich, greifen insbesondere die Psyche eines Traders an. Zudem können die rasanten Marktschwankungen Stress bewirken. Am Forex Markt bewegen sich die Trader immer wieder in Situationen, in denen sie rationale Entscheidungen über die emotionalen Zustände stellen müssen. Deshalb muss der Forex Händler in den angespannten Marktsituationen des Devisenhandels neben einem starken Nervenkostüm ein Höchstmaß an Disziplin aufweisen. Neben einem geeignetem Risiko- und Moneymanagement gehört auch die innere Einstellung in die Planung und Strategiebildung zum Forex Trading dazu. Die faktischen Entscheidungen, wie mit Risiken umgegangen wird, wirken bei emotionaler Belastung wie feste Anker zur Orientierung für den Trader. Im Folgenden werden einige Umsetzungsbeispiele beschrieben, bei denen durch rationale Überlegungen die Psyche gestärkt wird.

 

Kontrolle der Emotionen

Während des Handelns werden viele FX-Trader emotional tangiert. Dabei setzt das rationale Denken und Handeln aus. Das weitere Handeln wird dann von Emotionen wie Angst aber auch Gewinnsucht geleitet. Ein auf Emotionen beruhendes Verhalten kann allerdings nur schwer kontrolliert werden, weshalb oft Fehleinschätzungen und -entscheidungen getroffen werden. Das emotionale Handeln kann nur durch zwei Denkansätze kontrolliert werden. Einerseits muss sich der Forex Trader rational und kritisch mit sich und seinem Tradingverhalten auseinandersetzen. Über die Reflexion kann sich nicht nur das eigene Tradingverhalten verbessern, sondern es verstärkt ebenso die Kontrolle über die psychologischen Fallstricke beim Traden. Auf der anderen Seite sollte nur getradet werden, was real gesehen und nicht was gehofft wird. Der Trader muss seine Strategie realistisch planen und sie dann diszipliniert ausführen.

 

Akzeptanz von Verlusten

Jeder FX-Trader muss mit finanziellen Ausfällen rechnen. Aufgrund der großen Hebelwirkung und der Schnelligkeit des Devisenmarktes kalkuliert der Forex Trader im Vorhinein diese Verluste in seine Handelsstrategien ein. Indem der Trader sich einen Richtwert eines maximal möglichen Verlusts setzt, reduziert er den aufkommenden Stress während des aktuellen Tradings. Abhängig vom Tradingkonto wird dieser Richtwert allgemein bei fünf bis zehn Prozent des Kontovolumens gesehen.

Auch psychologisch bereitet sich der Händler auf die Verlustbegrenzung vor. Dabei ist das Hauptziel, Verluste entschieden zu realisieren. Denn wird die Entscheidung zu einem Verlustgeschäft aufgeschoben und die Position weiter gehalten, kann dies tragische Konsequenzen nach sich ziehen und einen Totalverlust bedeuten. Die innere Akzeptanz, dass defizitäre Geschäfte gemacht werden, erleichtert dahin gehend die tatsächliche Realisierung.

 

Die zeitliche Dimension einbeziehen

Auch die zeitliche Komponente kann von FX-Tradern genutzt werden, um sich psychologische Stützpfeiler beim Trading zu setzen. Das zeitliche Element wird ebenso benutzt, um Verluste zu begrenzen und darüber hinaus die eigene Finanzentwicklung zu stabilisieren und den Recovery-Effekt zu stärken.

Die angewendeten Tradingstrategien sollten deshalb zeitlich festgelegt sein und der Trader sollte davon nicht abweichen. Für viele erfolgreiche Trader gilt deshalb, wenn das Verlustlimit an einem Handelstag erreicht ist, gehen sie für den restlichen Tag keine weiteren Aktionen ein. Dies schützt die FX-Trader vor irrationalen Entscheidungen, die ohnehin nicht entsprechend des Tradingplans verlaufen würden.

 

Die Benutzeroberfläche individuell einstellen

Die meisten Broker bieten eine individuell einstellbare Software. Unteranderem kann die richtige Einstellung der Benutzeroberfläche unterbewusste Stressfaktoren minimieren und dadurch das Tradingverhalten besser kontrollieren. Die Reduzierung von Farben erleichtert hierbei nicht nur die Orientierung, sondern auch die Konzentration auf das Wesentliche. Auch die Wahl, in welcher zeitlichen Form der Chart abgebildet wird, kann über den Erfolg am Forex Markt entscheiden. Erfolgreiche Trader nutzen die gleichen Charts, mit denen sie die Positionen eröffnet haben für die Beobachtung über den weiteren Verlauf der Kurse. Ebenso ist die Bestimmung des Kursintervalls psychologisch entscheidend. Denn die ständigen und optisch großen Kursbewegungen können den Trader unterbewusst in Zugzwang bringen.

Auch die Rolle der Broker ist als psychologische Komponente bei der Strategie zur Verlustbegrenzung nicht zu verachten. Während ein Trader seine Marktorder an den Broker transferiert, werden dabei auch die Stopps mitgeteilt. Manchem FX-Trader fällt die Schließung einer Position über eine äußere Hand leichter, anstatt den Ausstieg am Markt selbstständig zu tätigen.

 

Die Handelsfrequenz beachten

Bei einem Marginkonto können die Forex Trader die Veränderungen ihres Kontostandes in Echtzeit betrachten. Die schnellen Schwankungen des Guthabens besonders im negativen Bereich bewegen viele Trader zu einer hohen Handelsfrequenz. Vor allem können die unter Druck gefällten Entscheidungen zu Fehlhandlungen führen. Die erneuten Eröffnungen geht der Trader zwar ein, umso schnellstmöglich hohe Gewinne zu realisieren, doch das Risiko des Verlustes steigt dabei. Deshalb muss sich in dem Fall diszipliniert an den Tradingplan gehalten werden.

 

Erzielte Gewinne sichern

Genauso wie Verluste realisiert werden sollten, müssen Gewinne gesichert werden. Besonders durch Kurskorrekturen können Positionen mit erhofften Gewinnen wieder an Wert verlieren. Ein geeignetes Mittel, das abgestimmt ist auf die jeweilige Tradingstrategie, ist das Einbringen von Trailing-Stopps. Der Trader kann somit adäquat Wertverluste verhindern. Für den FX-Trader bedeuten Stopps allerdings zwei Tatsachen. Einerseits erlangt der Trader über die Stopps mehr Kontrolle über sein emotionales Verhalten, andererseits wird der Trader mit seiner Fehleinschätzung direkt konfrontiert. Die Akzeptanz, einen Fehler gemacht zu haben, kann für einige Trader psychologisch herausfordernd sein. Dennoch lösen nicht voll ausgeschöpfte Gewinne mehr Stress und Ärger beim Trader aus als ein reines Verlustgeschäft.

 

Belohnungssystem

Ein weiteres psychologisches Hilfsmittel ist ein Belohnungssystem. Obwohl der Trader die errungenen Gewinne auf dem Kontostand nur als Zahlen sieht, sollte er diese auch umsetzen. Werden allerdings während des Tradings reale Dinge dahinter gesehen, können psychologische Blockaden ein erfolgreiches Traden verhindern. Deshalb bleiben die Gewinne auf dem Konto solange die Summe von Zahlen, bis ein bestimmtes Niveau erreicht ist, ab dem eine Auszahlung veranlasst wird. Dieser Betrag kann dann als Lohn des Tradings betrachtet werden.

 

In diesem Sinne kann auf alle psychologischen Schwierigkeiten mit rationalen Methoden und Überlegungen eingegangen werden. Die emotionale Komponente wird sich aufgrund der bestehenden Risiken dem FX-Trader ständig zeigen. Es ist deshalb beim Forex Trading unabdingbar, beim Forex Trading Überlegungen anzustellen,, welches Verhalten diese Risiken optimal reduziert. Denn nicht umsonst werden gute Trader als „Meister von Risiken mit einem Plan“ bezeichnet.

 





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Was bedeutet Hedging im Forex Markt?

Hedging ist eine Strategie des Risikomanagements des Forex Handels, bei dem eine Investition durch eine weitere Investition gesichert wird und somit Verluste verringert werden. Weil der Devisenhandel ständigen Preisschwankungen unterliegt, müssen kritische Marktpositionen nach beiden Seiten geschützt werden. Besonders wenn eine geöffnete Position Gefahr läuft ein Verlustgeschäft zu werden, werden Hedging Strategien angewendet. Dabei wird in eine Gegenposition mit spiegelbildlichem Risikoprofil investiert. Es spielt hierbei keine Rolle, wie viel Profit durch die Maßnahme gewonnen wird, einzig die Risikominimierung eines Handels steht im Mittelpunkt. Ziel des Hedgings ist, die Wertveränderung einer gesetzten Position durch eine zweite Position zu kompensieren.

Wie funktioniert das Hedging im Forex Markt?

Forex Hedging ist eine komplexe Methode, weshalb die Ausführung in mehreren Phasen erfolgt. Wenn ein kritischer Punkt der gesetzten oder geplanten Marktposition erreicht ist, wird eine Risikoanalyse durchgeführt. Der Trader gleicht dabei die gesetzte Marktposition mit der aktuellen Marktsituation ab. Desweiteren muss sich der Händler entscheiden, wie hoch seine Risikotoleranz ist und hierfür die Frage beantworten, wie viel er für den Schutz seiner Position bereit ist zu zahlen. Generell wird für das Anwenden von Hedging Strategien geraten, genug Kapitalmittel zur Verfügung zu stellen. Nicht nur der Einkauf von zwei Positionen muss gedeckt werden, sondern auch die dazugehörigen Spreads müssen in die Kalkulation einbezogen werden. Aufgrund der Kommissionen für die Vertragspartner kommen zudem noch weitere Kosten auf die Händler zu. Im nächsten Schritt legt der Händler die für ihn kosteneffizienteste Absicherungs-Strategie fest. Dabei kann er aus einer Vielzahl von Finanzinstrumenten, sogenannter Derivate, auswählen. Die aus dem Bereich der Termingeschäfte stammenden Finanzverträge führen direkt zu der Sicherung der Position. Nachdem die Strategie implementiert wurde, überwacht der Trader weiterhin, wie seine gewählte Methode funktioniert.

Welche Strategien gibt es beim Hedging?

Die unterschiedlichen Hedging Strategien divergieren insbesondere in den zeitlichen Rahmen und in der Ausführungsverpflichtung. Dabei sind Forex Optionen und Future Verträge die üblicherweise angewendeten Methoden. FX Trader nutzen zudem Forex Swaps und FX Forwards, um ihre Spekulationsgeschäfte abzusichern.

Forex Optionen
Wie der Name Forex Options erkennen lässt, handelt es sich hierbei um optionale, also bedingte Termingeschäfte. Gegen Zahlung einer Prämie erhält der Optionskäufer das Recht, innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder zu einem bestimmten Termin, mit einem Währungsbetrag zu einem vereinbarten Preis zu handeln. An dieser Stelle kann der Optionskäufer zwischen einer Kauf (Call)- oder einer Verkaufs (Put) Option wählen. Dabei hat der Optionsinhaber das Recht, aber nicht die Verpflichtung, die Option auszuführen. Indessen verpflichtet sich der Optionsverkäufer, den betreffenden Währungsbetrag bereitzustellen oder zu übernehmen, falls es nicht zu der Fälligkeit der Option kommt. Denn ist die Entwicklung des Kurses im Vergleich zum vereinbarten Basispreis günstig, verzichtet der Käufer auf die Erfüllung des Vertrages und kann den Devisenbetrag über den Kassamarkt zu besseren Konditionen kaufen oder verkaufen.
Mit dem Optionsvertrag können Forex Trader also die Auswirkungen eines ungünstigen Kursverlaufs limitieren. Zugleich können sich auch kleine Gewinnchancen für den Optionsinhaber ergeben, falls sich der Kurs günstig entwickelt. In diesem Fall verfällt der Optionsvertrag, der Händler generiert Gewinne und hat einzig die Kosten seines Risikomanagements, die Optionsprämie, zu tragen.

Future Verträge
Bei einem Future Vertrag geht der Trader die Verpflichtung ein, einen Devisenbetrag zu einem bestimmten Kurs und zu einem festgelegten zukünftigen Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Im Gegensatz zum Optionsvertrag verpflichten sich beide Vertragsparteien, den Kontrakt zu erfüllen. Nur über eine Clearingstelle der Terminbörse ist es dem FX Trader möglich, seine Kaufs- oder Verkaufspositionen noch vor der Fälligkeit seines Future Vertrages, zu lösen. Dabei handelt der Forex Trader mit gegenläufigen Kursen und stellt somit seine Positionen glatt. Werden die Positionen jedoch bis zum vereinbarten Termin nicht liquidiert, muss der Forex Händler den Devisenbetrag übernehmen.
Besonders wenn ein Devisengeschäft als risikoreich erachtet wird, bietet der Future Vertrag als Risikomanagement Strategie einen klaren Vorteil. Mit der Festlegung eines Kauf- oder Verkaufskurses, begrenzt der Forex Trader die Ungewissheit über zukünftige Ausgaben. Somit schützt der FX Händler nicht nur seine finanziellen Depots, sondern kann auch für weitere Investitionen kalkulieren.

Forex Swaps
Die Strategie des Forex Swaps beinhaltet einen Tausch von Währungspaaren. Der FX Trader bestimmt dabei einen Zeitpunkt und den zu handelnden Kurs. Zu dem vereinbarten Termin tauscht der Forex Händler eine Währung gegen eine andere. Der Rücktausch der Währungspaare erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, ebenfalls zu einem vorher festgelegten Devisenkurs.
Mittels des Währungstausches umgeht der FX Trader also das Risiko eines immensen Investitionsverlusts.

Forex Forward
Der FX Forward Handel gehört genauso wie der Future Vertrag zu den Termingeschäften der Börse. Der Trader kann allerdings bei dieser Strategie den Zeitpunkt zur Erfüllung des Vertrags verschieben. Forward Trading ist eine Vereinbarung zum Kauf oder Verkauf eines Währungsbetrages zu einem zukünftigen Termin, als auch zu einem vorher festgelegten Preis. Dem Händler obliegt dennoch zu jeder Zeit das Recht, die Position zu schließen.
Der Vorteil dieser Risikomanagement Strategie ist der offene Zeitrahmen der Geschäftshandlungen. Denn FX Forwards können sowohl auf täglicher, wöchentlicher als auch monatlicher Basis durchgeführt werden. Durch die Verschiebung des Kauf- oder Verkaufstermins kann der Forex Händler das Risiko seines Handels eindämmen.

 

 





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