Okt 302011
 

CFD steht für Contract for Difference oder Differenzgeschäft. Der CFD Trader spekuliert hierbei auf die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufskurs eines Basiswertes (underlying). Obgleich der Basiswert von dem Trader nicht erworben werden muss, sind die Gewinne oder Verluste von der Entwicklung des Basiswertes abhängig. Dabei kann mit CFDs in alle relevanten Märkte, also Aktien, Rohstoffe, Anleihen und Devisen, investiert werden.
Ursprünglich wurde das Ausgleichsgeschäft in den 1990er Jahren in Großbritannien entwickelt, um den dortig erhobenen Steuerstempel, zu vergleichen mit der hiesigen Börsenumsatzsteuer, zu umgehen. Inzwischen sind CFDs als innovative Finanzinstrumente in ganz Europa anerkannt und auch für Privatpersonen zugelassen. Desweiteren sind CFDs nicht börsennotiert, sondern werden außerbörslich im OTC – (Over The Counter) Markt gehandelt. Aufgrunddessen braucht der CFD Händler keine Börsengebühren bezahlen. Mehr Informationen zum CFD Trading finden Sie bei spezialisierten Brokern wie etwa bei Plus 500.

Das Spekulationsgeschäft mit CFDs ist besonders für aktive Daytrader und Intradaytrader interessant. Wenn auch nur kurzfristig, kann die hohe Hebelwirkung bei den CFDs zu einer hohen Gewinnspanne des eingesetzten Kapitals führen. Dennoch müssen die Trader risikobereit und finanziell gesichert sein, denn die Hebelwirkung kann ebenso immense Verluste bedeuten. Deshalb sollten CFD Trader die Dynamik der Märkte kennen. Gleichermaßen sollte ein ausgewogenes Risikomanagement betrieben werden, als auch das Wissen, wie Verluste zu begrenzen sind, im CFD Handel implementiert werden.

 

Wie funktioniert der CFD-Handel?

Um ein Geschäft mit CFDs zu tätigen, benutzt der Trader eine spezielle, von einem CFD Broker unterstützte Software. Diese Anwendung verarbeitet alle Informationen der Präsenzbörse und bezieht diese in die Kalkulation der Hebelwirkung des Differenzproduktes ein. Alle weiteren notwendigen Tools stellt der CFD Broker auf seiner Plattform zur Verfügung. Durch die steigende Popularität von CFDs, als auch der ähnlichen Erfordernisse bieten immer mehr Forex Broker auf ihren Plattformen das Differenzgeschäft an. Bei dem Anbieter www.plus500.com beispielsweise beinhaltet dies die Ordersetzung, Charting-Tools, den Zugang zu Echtzeit-Nachrichten und mehrere Analysefunktionen.

Generell kann der Trader bei Differenzgeschäften auf Long als auch auf Short Positionen setzen. Das Hauptziel beim Traden mit Differenzgeschäften ist der preiswerte Einkauf und der teure Verkauf. Vor allem ist dabei der richtige Zeitpunkt vom Ein- und Ausstieg ausschlaggebend. Deshalb ist eine stetige Aktivität während des Handels mit CFDs unabdingbar. Ungeachtet dessen geht der Trader mit dem Differenzgeschäft eine laufzeitunabhängige Vereinbarung mit dem Broker ein. Dies bedeutet, dass keine Fälligkeit des Vertrages besteht und die Haltedauer der Positionen unbegrenzt ist. Als Sicherheitsleistung des Händlers fungiert dabei die Margin. Diese kann, abhängig vom CFD Broker, zwischen ein bis zwanzig Prozent des Gesamtwertes betragen. Somit spiegelt die Margin nur einen geringen Mengenanteil des tatsächlichen Wertes wieder, woraus sich der Hebeleffekt (leverage) ergibt. Der Händler kann hierbei einen Hebel zwischen 5:1 und 100:1 auswählen. Mit einem Hebel von beispielsweise 20:1 kann der Trader bei einer Investition von 5000$ mit einem gehebelten Volumen von 100.000$ spekulieren. Dabei gilt, je höher der Hebel, desto größer sind die Gewinnchancen und Verlustrisiken.

 

Beispiel
Der Trader erwartet einen steigenden Kurs eines Basiswertes und eröffnet deshalb eine Long Position, setzt also auf Kaufen. Seine eingesetzte Margin beträgt 1000$ für ein gehebeltes Volumen von 10.000$ des Basiswertes. Im weiteren Tradingverlauf steigt der Kurs tatsächlich an. Wenn sich der Basiswert um fünf Prozent erhöht, bedeutet dies eine Wertsteigerung der CFD Position um 500$. Schließt der Trader bei diesem Kurs die Position, so erzielt er fünfzig Prozent seines eingesetzten Kapitals, also 500$ als Gewinn. Fällt der Kurs hingegen, verliert der Trader in gleicher Weise sein Kapital. Um einen Margin Call zu verhindern, als auch bei starken Marktbewegungen während des Tradings müssen oftmals sofortige Sicherheitsleistungen getätigt werden.

 

Welche Vorteile hat das CFD-Trading?

Aufgrund der Hebelwirkung bei den CFDs können hohe Volumina bewegt werden. Auch bei geringem Kapitaleinsatz bewirkt dieser Effekt eine hohe Gewinnrendite. Besonders in volatilen Märkten zeichnen sich gute Aussichten auf Profit ab. Weil der CFD Trader auf steigende und fallende Kurse setzen kann, besteht zudem in jeder Marktlage die Möglichkeit aktiv zu traden. Unabhängig vom übergeordnetem Markttrend, der Finanzpolitik oder den Konjunkturdaten kann die Investition erfolgsversprechend gehandelt werden.
Auch der Zeitfaktor ist für CFD Trader vorteilhaft. Mit dem Kontrakt erwirbt der CFD Trader ein zeitlich unbegrenztes Finanzinstrument, das eine übersichtliche Handlungsweise möglich macht. Auch der Handel über den OTC Markt birgt Vorteile, weil der Trader längere Handelszeiten wahrnehmen kann. Zudem sind CFDs durch ihre Produkttransparenz gekennzeichnet und können außerdem als Hedginginstrumente genutzt werden.

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