Aug 292016
 

Forex Trading ist mehr denn je ein profitables Geschäft – erst recht wenn man sich die astronomisch niedrigen Zinsen anschaut. Jedes Prozent Rendite ist in so einem Umfeld wertvoll. Das heißt aber nicht, dass Forex Trading einfacher geworden ist. Im Gegenteil: man muss mehr denn je an sich arbeiten und besonders darauf achten worauf man sich einlässt. Damit sind vor allem Broker, Expert Advisors, „Gurus“, Trading Roboter, usw. gemeint. Schauen wir uns an wie der Stand in 2017 ist:

Seriöse Broker und die, die es vermasselt haben

Broker haben es auch nicht leicht. Die Konkurrenz wird immer größer und man muss wirklich innovativ sein um sich am Markt behaupten zu können. Aber so geht es uns Tradern auch und wir können nicht einfach Gelder einbehalten wenn wir wollen. Einige Broker machen aber genau das und die Tricks werden immer perfider.

Broker, die man früher empfehlen konnte und von denen man heute die Finger lassen sollte sind:

 

UFXBank

Laut diversen Foren einer der offensichtlichsten Scams. Hunderte von Tradern beschweren sich über dubiose Account Manager, die zu riskanten Positionen raten unabhängig von den Wünschen des Traders und seinem Risikoprofil. Aber es sind nicht nur die Account Manager, sondern auch der Support und der Broker selbst.

Fazit: Finger weg!

 

Instaforex

Früher einmal einer der innovativen und aufstrebenden Broker mit einer schnellen MT4 Verbindung. Heute fällt Instaforex vor allem negativ auf, unter anderem damit dass Mitarbeiter sich als Trader ausgeben und versuchen schlechte Erfahrungsberichte „gerade zu rücken“. Das sieht dann ungefähr so aus: „Das kann ich nicht bestätigen. Der Support war immer sehr schnell und freundlich. Ich konnte letzte Woche sogar $500 Profit machen. Der Bonus ist außerdem auch spitze. Danke Instaforex“

Wir sagen: wer so etwas nötig hat dem ist nicht zu trauen. Die vielen negativen Erfahrungsberichte kommen nicht von ungefähr und haben eine Ursache.

 

eToro

Nach wie vor einer der größten Broker die es gibt. Leider hat sich eToro sehr stark in die Richtung „social Trading“ bewegt, also dass man Trader einfach nur kopieren muss um Profit zu machen. Wir finden die Plattform nach wie vor gut und Einsteiger freundlich, uns sind auch keine Fälle bekannt in denen eToro versucht hätte seine Trader um ihr Geld zu prellen. Deswegen können wir sie auch empfehlen. Aber nur unter zwei Bedingungen: Sie sind Einsteiger und wollen vor allem eine einfach zu bedienende Plattform und Sie halten sich vom „Copytrading“ fern und kopieren nicht einfach nur scheinbar erfolgreiche Trader.

Fazit: kann man machen. Hier können Sie sich anmelden.

 

Plus500

Mittlerweile der größte Broker. Vielleicht nicht vom Handelsvolumen her, aber definitiv von der Bekanntheit und der Anzahl angemeldeter Trader. Die Tatsache, dass es nach wie vor 25€ gratis nach der Anmeldung gibt spricht vor allem für eines: Plus500 will weiter expandieren und zwar ohne erkennbares Limit. Auch geht Plus500 nicht in die Richtung Copytrading wie eToro. Aus drei Gründen ist dieser Broker der beste für den Einstieg:

1)     25€ als Willkommensbonus für neue Trader
2)     Seriös und zuverlässig
3)     Die Plattform ist extrem einfach zu bedienen

Fazit: Wer dort als Einsteiger noch nicht aktiv ist, sollte das unbedingt hier nachholen!

 

Dukascopy

Kommen wir jetzt zu Brokern die für Profis gedacht sind. Hier sollte man wirklich keine Kompromisse mehr eingehen. Fakt ist, dass ein Broker wie eToro oder Plus500 nicht ausreichen wird. Auch sollte man sich nicht allzu lange mit MT4 Retail Brokern aufhalten – davon gibt es zwar auch gute, aber viele sind nicht mehr zu empfehlen. Die Lösung ist ein ECN Broker wie Dukascopy – und der arbeitet mit der Präzision eines Schweizer Taschenmessers.

Fazit: Für uns im Jahr 2017 die beste Wahl für alle, die es mit Forex Trading wirklich ernst meinen und es professionell betreiben möchten. Hier können Sie sich bei Dukascopy anmelden.

 

Die Geschäfte der Scammer boomen!

Als Scammer bezeichnet man einen Betrüger, jemanden der irgendwie versucht sich auf Kosten Anderer zu bereichern. Und davon gibt es in der Forex Industrie genügend. Es gibt keine Möglichkeit Personen oder Unternehmen vorher zu prüfen ob sie betrügen oder ihr Angebot seriös ist. Das macht es ihnen so leicht und uns so schwierig. 90% der Betrügereien beim Forex laufen so ab, dass irgendjemand ein Versprechen möglichst hoher Renditen abgibt, dies scheinbar auch verifizieren kann (mit Kontoauszügen bzw. Photoshop Skills) und nach Leuten sucht die ihm das glauben und in ihn investieren – sei es durch den einfachen Verkauf von Büchern, Strategien, oder dass er tatsächlich Geld eintreiben möchte mit dem er dann handelt.

Es gibt eigentlich nur ein Rezept dagegen:

Fragen Sie sich warum er das macht. Warum soll jemand der 400% Rendite im Monat macht darauf angewiesen sein über ein Forum nach Leuten zu suchen die in ihn investieren? Innerhalb kürzester Zeit hat er selbst genug und muss den Profit nicht mit Investoren teilen. Den allergrößten Teil der heutigen Betrügereien kann man auf diese Weise erkennen – nämlich wenn man eben keinen plausiblen Grund für das Warum finden kann.
 

Feb 062012
 

Das 2011 lancierte Social Trading Tool von eToro ist revolutionär. Mit dem Copytrader können Sie mit einem Mausklick anderen Tradern folgen und zukünftig alle Ihre Positionen im Verhältnis 1:1 kopieren. Das läuft so ab, dass Sie zunächst im eToro Openbook die Ranglisten (Rankings) überprüfen. Wenn Sie denken, dass ein Trader auch in Zukunft erfolgreich ist, dann klicken Sie ihn an und können einen Betrag bis 20% Ihres Vermögens auf ihn setzen, beispielsweise 1‘000$. Eröffnet jetzt dieser Trader mit 15% seines Vermögens eine neue Position, dann setzen Sie praktisch zeitgleich und automatisch 150$ auf dieselbe Position. Maximal können Sie bis zu zehn erfolgreichen Händlern folgen.

Am besten probieren Sie den eToro Copytrader einmal selbst aus. eToro bietet immer wieder besondere Aktionen mit denen es noch lukrativer für Händler wird.

Klicken Sie hier um sich selbst ein Bild davon zu machen!

Dies tönt sehr verlockend. Statt dass Sie ständig Nachrichten lesen und versuchen, daraus ihre Schlüsse zu ziehen, sowie viel Zeit mit der technischen Analyse von Kursbewegungen verbringen, suchen Sie sich einfach ein paar erfolgreiche Trader heraus und kopieren die Denkarbeit dieser Personen. Es ist also fast so, wie wenn Sie die besten Schachspieler kopieren könnten.

Das Problem ist, dass „wenn etwas zu gut tönt, um wahr zu sein, dann ist es meistens so“. Es gibt keine risikolosen Gewinne und auch keine Programme oder Anleitungen, um schnell und risikolos reich zu werden. Lesen Sie deswegen jetzt unsere Erfahrungen mit dem Copytrader von eToro.

 

Funktioniert der Copytrader? Unsere Erfahrungen

Wie Sie vielleicht auch waren wir zu Beginn absolut begeistert von der Idee, erfolgreiche Trader zu kopieren und so „im Schlaf“ Geld zu verdienen. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns aber davon abgehalten, gleich mit echtem Geld den Copytrader zu testen. Stattdessen haben wir ein kostenloses Demokonto bei eToro eröffnet und mit den 10‘000$ Spielgeld Erfahrungen mit dem Copytrader gesammelt. Dabei haben wir zunächst viel Zeit aufgewendet, die wirklich erfolgreichen Trader zu finden. Wichtig erschien uns dabei, nicht diejenigen mit dem höchsten Gewinn, sondern solche Trader zu kopieren, die über einen langen Zeitraum kontinuierlich Geld verdient haben, zu kopieren. So sind wir bei 10 Tradern gelandet. Dabei haben wir Beträge zwischen 500 und 2000$ alloziiert, und insgesamt nur drei Viertel der 10‘000$ überhaupt eingesetzt. Das Resultat von mehreren Monaten sehen Sie hier:

 

Sie sehen, dass trotz sorgfältiger Auswahl der besten Trader ein Verlust von 2‘000$, also minus 20% des Gesamtkapitals in wenigen Monaten, resultierte. Bezogen auf das eingesetzte Kapital betrug der Verlust sogar 27%. Wie ist das möglich? Wir versuchen, dies zunächst anhand eines der meistkopierten Tradern  beispielhaft zu zeigen und anschliessend u.a. anhand einer bekannten Finanzmarkt-Theorie die Gründe für unsere negativen Erfahrungen mit eToro aufzuzeigen.

 

NMarijus –2‘500 „Copiers“ und 15‘800 Anhänger

Jetzt, im Februar 2012, hat NMarijus immer noch über 2‘500 Trader, die ihn kopieren. Auch wir gehörten dazu, er erschien uns als eine sehr gute Wahl:

Sie sehen in der Grafik, wie der Litauer es geschafft hat, über einen Zeitraum  von fünf Monaten einen Gewinn von 450% zu erzielen. Und dies nicht mit einem Glückstreffer, bei dem er viel Kapital riskierte, sondern kontinuierlich mit vielen einzelnen Trades. Ein idealer Trader zum kopieren also.

Leider setzte kurz nachdem wir ihm folgten eine Trendwende ein:

 

Seine ganzen Gewinne aus fünf Monaten waren nach wenigen Wochen komplett verloren. Noch immer hat NMarijus 2’500 Copiers, also Leute, die ihn kopieren. Wir hoffen, dass sich darunter viele wie wir befinden, die kein echtes Geld riskiert haben. Denn wer im falschen Moment hier eingestiegen ist, hat trotz der sehr guter Performance in der Vergangenheit einen Grossteil seines Vermögens verloren.

Doch wie konnte das passieren? Wir sehen folgende Gründe und Erklärungen.

 

Verluste mit Copytrader – Gründe und Erklärungen

Wir sehen drei wesentliche Gründe, die dagegen sprechen, den eToro Copytrader als Werkzeug zu sehen, schnell und ohne Aufwand Gewinne machen zu können. Aufgrund der Erfahrungen mit den kopierten Tradern sehen wir folgende Erklärungen, warum der Copytrader bei uns (und wohl bei vielen anderen auch) nicht funktionierte.

Survivorship Bias

Dies ist ein bekannter Ausdruck aus der Analyse von Fonds. Insbesondere in der Hedge Fonds Industrie ist das ein häufiges Problem. Gemeint ist damit, dass eine Tendenz besteht, nur die Perfomance der „Überlebenden“ zu beobachten – der sogenannte „Survivorship Bias“. Bei Hedge Fonds ist es so, dass diese sehr riskante Anlagen tätigen. Einige davon erzielen hohe Verluste mit ihrer Strategie. Das führt dazu, dass Anleger ihre Anteile verkaufen und der Fonds schlussendlich geschlossen wird. Ein solcher Fonds, der nach drei Jahren liquidiert wird, erscheint aber in keiner Analyse zur Peformance von Hedge Fonds über einen Zeitraum von fünf Jahren. Somit erscheinen die Resultate von Hedge Fonds besser, als sie tatsächlich sind.

Und dasselbe ist beim eToro Copytrader der Fall. eToro verfügt über hunderttausende von Kunden. Deren Ergebnisse werden alle ausgewertet. Und da ist klar, dass selbst wenn keiner eine Ahnung vom Forex Trading hat, ein gewisser Prozentsatz davon Erfolg haben wird – einfach aus purem Zufall. Solche Trader erscheinen dann in den Bestenlisten von eToro und werden fleissig kopiert. Andere Händler können aber nicht wissen, ob solche Trader wegen ihrer Erfahrung, ihren Analysen und ihrem Instinkt erfolgreich waren, oder ob sie einfach Glück hatten.

 

Trading Strategie funktioniert nicht mehr

Ein ähnlicher Erklärungsansatz ist, dass die Trading-Strategie nicht mehr funktioniert. Sie kennen sicher die Aussage aus dem Haftungsausschluss und Risikohinweis: „In der Vergangenheit erzielte Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne“.  Der Devisenmarkt ist sehr schnelllebig. Eine Strategie, die vor kurzem noch funktionierte, kann plötzlich zu hohen Verlusten führen. Es kann also sein, dass Sie zwar einen Trader finden mit einer funtionierenden Strategie. Wenn Sie ihm jedoch zu lange folgen, funktioniert die Strategie unter den veränderten Marktbedingungen nicht mehr und Sie realisieren Verluste statt Gewinne.

 

Marktbeeinflussung

Im globalen Devisenmarkt ist eine Beeinflussung des Marktes fast nicht möglich, einfach aufgrund der riesigen gehandelten Volumen. Was aber, wenn wie im Fall von NMarijus plötzlich 2500 Personen zeitgleich genau dieselbe Transaktion durchführen? Wir können diese Frage nicht sicher beantworten. Aber wenn bei den kopierenden Tradern solche mit viel Kapital vorhanden sind, dann wird ein Order von NMarijus in Sekunden (oder Bruchteilen davon) um den Faktor 10‘000 oder mehr aufgebläht. Eine Beeinflussung des Marktes kann man jedenfalls nicht per se ausschliessen.

 

 

Was tun? Sollen Sie den Copytrader von eToro lieber nicht nutzen? Unsere Tipps

Wir sind nach wie vor überzeugt davon, dass der Copytrader funktionieren kann und dass eToro hier wirklich eine bahnbrechende Innovation lanciert hat. Allerdings empfehlen wir folgendes:

 

Achten Sie darauf, wen Sie kopieren

Legen Sie grössten Wert in die Analyse, wem Sie Ihr Geld anvertrauen wollen. Heftige Schwankungen im Chart zeigen, dass hier ein Trader zu viel seines Kapitals auf einzelne Trades einsetzt. Das kann über eine gewisse Zeit gut gehen, birgt aber das Risiko, dass irgendwann ein Grossteil des Kapitals mit einem Trade verloren geht. Zudem sollte der Trader über längere Zeit erfolgreich gewesen sein.

 

Guru Finder – Nutzen Sie die erweiterten Sucheinstellungen

Dazu ist der Guru Finder im Copytrader sehr hilfreich. Sie können hier verschiedene Filter bei der Suche nach erfolgreichen Tradern verwenden:

Average Position: Dies zeigt die durchschnittliche Grösse einer Position im Verhältnis zum verfügbaren Kapital an. Wie Sie vielleicht von den Regeln des Money Managements wissen, sollten maximal 1 bis 5% des Vermögens in einem Trade riskiert werden. Die Voreinstellung von eToro bei 50% ist dabei viel zu hoch. Setzen Sie den Filter auf 10% oder tiefer, um wenig riskant agierende Händlern zu finden.

Leverage: Dieser Prozentsatz gibt nicht den Leverage selbst an, sondern wie häufig der Trader Positionen eingeht, bei dem er einen Leverage von 100 oder höher verwendet. Dies ist ein weiteres Mass für das Risiko.

Weekly Drawdown: Dieser Wert zeigt an, wie hoch der höchste gemessene Verlust innerhalb einer Woche über den beobachteten Zeitraum war. Auch hier gilt: Je geringer der Wert, desto geringer das Risiko (und auch desto geringer die Gewinnchancen).

Winnings Weeks: Hier sehen Sie, in wie vielen Prozent der Wochen ein Trader Gewinn gemacht hat. Wenn ein Trader in 20 von 25 Wochen Gewinn gemacht hat, dann beträgt sein Wert 80%.

Win Ratio: Das ist die Anzahl Trades mit Gewinn durch die gesamte Anzahl Trades. Ein Händler, der in 70 von 100 Trades einen Gewinn erzielt hat, hat ein Win Ratio von 70%.

Gain: Das ist der Gewinn (inklusive nicht realisierter Gewinne oder Verluste) in Prozent gerechnet

Min. Trades: Hier können Sie nach Tradern suchen, die eine Mindestanzahl an Trades durchgeführt haben in der Zeitperiode. Je höher die Anzahl Trades, desto aussagekräftiger sind die analysierten Werte.

Avg. Trade Duration: Hier können Sie einstellen, wie lange die durchschnittliche Haltezeit mindestens sein soll. Die Skala reicht von einer Stunde bis 30 Tage

Exposure: Hier können Sie frei danach suchen, wie viel Prozent seines Vermögens ein Trader durchschnittlich einsetzt, beispielsweise 30% bis 70%. Wenn ein Trader jeweils nur 5% seines Kapitals einsetzt, dann können Sie vermuten, dass auch nur maximal 5% des alloziierten Vermögens verloren gehen kann und andererseits die Gewinnaussichten im Verhältnis zum Kapital gering sind. Wichtiger erscheint uns hier der erste Wert im Guru Finder, die „Average Position“.

 

Portfolio und Historie

Zusätzlich sollten Sie einen Blick auf das Portfolio und auf die Trading Historie werfen. Im Portfolio sehen Sie übersichtlich dargestellt, welche Arten von Trades die Person durchführt, aufgeteilt in Devisen, Rohstoffe und Indizes. In der Historie sehen Sie konkret die letzten 100 ausgeführten Trades.

Wichtig: In der Historie sehen Sie auch, ob die Person selbst Trades von anderen Leuten kopiert. Das müssen Sie bei Ihrem Risikomanagement berücksichtigen. Ihr Risiko ist höher, wenn Sie Personen folgen, die ihrerseits Personen folgen, deren Trades Sie schon direkt kopieren.

 

Fazit zum eToro Copytrader

Der Copytrader von eToro ist ein Sprung in eine andere Welt des Handels. Dank der Transparenz können Sie erfolgreiche Trader suchen und deren Handlungen ohne Aufwand automatisch kopieren. Wir haben Ihnen gezeigt, dass es dennoch nicht einfach ist, damit Gewinn zu erzielen. Wichtig ist, dass Sie genügend Zeit in die Auswahl von geeigneten zu kopierenden Tradern investieren und diese auch regelmässig überprüfen.

Auf alle Fälle sollten Sie sich diese neuen Möglichkeiten selbst näher anschauen. Mit einem kostenlosen Openbook Demokonto können Sie mit fiktiven 10‘000$ ohne Risiko bei eToro handeln.

 

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Und was sind Ihre Erfahrungen mit dem Copytrader? Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung dazu:

Nov 282011
 

Der Forex Broker eToro kann als führend im Bereich des „Social Trading“ angesehen werden. Im 2011 wurde das eToro OpenBook lanciert. Dort sehen registrierte Trader in Echtzeit, welche Trades genau die anderen Trader durchführen. Und nicht nur das. Das OpenBook ist tatsächlich ein „offenes Buch“. Man sieht genau, wie erfolgreich die einzelnen Trader (anonymisiert, da über ein Pseudonym gehandelt wird) in der Vergangenheit waren. Solche Daten sind bei keinem anderen FX Broker erhältlich. Wir haben diese Datenbasis auch schon genutzt, um zu messen, wie viel Erfolg FX Trader durchschnittlich haben.

Mit der im Sommer 2011 lancierten Erweiterung von OpenBook wird es nun noch viel einfacher, online Devisen zu handeln und von anderen zu lernen. Der Copytrader ermöglicht es, mit einem Mausklick erfolgreiche Händler zu kopieren. So gibt es teilweise über 100 Followers von erfolgreichen Tradern, die nichts anderes machen, als dass sie automatisch deren Devisengeschäfte 1:1 kopieren. Grund genug, hier den eToro Copytrader näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Wie funktioniert der eToro Copytrader? Erste Erfahrungen

Wie gesagt ist die Nutzung des Copytrader sehr einfach. Sie benötigen dazu auch nicht einmal ein Konto mit Echtgeld bei eToro. Der Copytrader lässt sich auch mit einem kostenlosen Demokonto nutzen.

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Gehen Sie nach dem Login in den Bereich „OpenBook“. Dort klicken Sie auf „Rankings“ und wählen als Zeitperiode „1 Monat“ aus:

Hier sehen Sie diejenigen Trader, die bei eToro in den letzten 30 Tagen am erfolgreichsten gehandelt haben. Natürlich sind die absoluten Gewinne vertraulich. Folglich werden die Gewinne nur indiziert dargestellt. So ist zwar grösste Transparenz, gleichzeitig aber auch Sicherheit und Anonymität für die beteiligten Trader gegeben.

Weil viele Trading-Strategien nicht über lange Zeit funktionieren, erscheint es uns sinnvoll, einen oder drei Monate als Basis zu nehmen.

Unter dem Reiter „Stats“ sehen Sie zudem erweiterte Statistiken zum jeweiligen Trader:

In unserem Beispiel ist die Performance von fast +200% in 3 Monaten sehr gut. Das kontinuierliche Ansteigen des Profits zeigt auch, dass hier nicht einfach ein oder zwei glückliche, aber hoch-riskante Trades durchgeführt wurden, sondern dass hier langsam, aber stetig Geld beim Devisenhandel verdient wurde.

Unter dem Reiter „Portfolio“ sind zudem noch Angaben zur Zusammensetzung der bisher gehandelten Devisenpaare ersichtlich.

Dieser Trader war mit 94% hauptsächlich im meistgehandelten Währungspaar EUR/USD investiert.

Rechts sehen Sie auch, wie riskant die einzelnen getätigten Geschäfte waren. Das Risikoprofil ist hier meistens „tief“ oder maximal „mittel“.

Ganz unten sind noch weitere wichtige Kennzahlen vermerkt:

  • Trades executed: Die Anzahl bereits durchgeführter Käufe/Verkäufe
  • % Trades result in Profit: Zeigt an, wie oft der Händler Gewinn gemacht hat
  • Average trade holding time: Wie lange durchschnittlich eine Position gehalten wurde, bis sie wieder geschlossen wurde

 

 

Kriterien bei der Nutzung von Copytrader

Welche Trader soll man mit Copytrader kopieren? Das Kopieren der Trades eines erfolgreichen Händlers ist keine Garantie, auch Gewinne zu erzielen. Ganz einfach deswegen, weil auch im Devisenmarkt in der Vergangenheit erzielte Gewinne keine Garantie dafür sind, dass die Strategie auch in Zukunft funktionieren wird. Das wissen Sie vermutlich auch schon aus eigener Erfahrung.

Somit ist es zuallererst wichtig, nur soviel Geld einzusetzen, wie man auch problemlos verlieren kann. Danach sollte man die anderen Händler sorgfältig prüfen, bevor man sie mit dem eToro Copytrader kopiert. Ein paar Anhaltspunkte dazu sind:

  • Erzielter Gewinn sowie Anteil erfolgreich geschlossener Positionen
  • Hohe Anzahl durchgeführter Trades: Wählen Sie lieber einen Händler, der in kleinen, aber stetigen Schritten Geld verdient als jemanden, der ein oder zweimal den richtigen Riecher (oder einfach grosses Glück) hatte
  • Stetiger Aufwärtstrend bei der Performance: Dasselbe gilt für die Grafiken, auf denen Sie die Performance ablesen können. Vermeiden Sie den Copytrader auf einen Zocker anzusetzen, der sehr hohe Gewinne, aber eben auch sehr hohe Verluste erzielte
  • Keine grossen Verluste: Vermeiden Sie es, jemanden zu kopieren, der einzelne, sehr hohe Verluste erzielte. Diese Person hält sich offenbar nicht an die Grundlagen des Moneymanagements.
  • Zeithorizont: Wenn jemand über eine lange Zeit erfolgreich Devisen handelte, dann hat er damit auch in verschiedenen Marktphasen Erfolg gehabt. Das ist besser, als wenn eine Person seine Gewinne nur in wenigen Tagen oder Wochen erzielte
  • Risikoprofil: Vorsichtigere Anleger wählen Trader aus, die hauptsächlich Käufe und Verkäufe mit wenig Risiko tätigten

 

 

eToro Copytrader – Häufig gestellte Fragen

Kann man den eToro Copytrader ohne Risiko testen?
Ja, denn es ist möglich, auch mit einem Demokonto den Copytrader zu nutzen. Hier können Sie sich registrieren, um schon Minuten später selbst mit virtuellem Geld handeln.

Wie wird die Rangliste (Rankings) erstellt?
eToro nutzt mehrere Kriterien, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse ausgewogen sind. So werden unter anderem

  • Anzahl gehandelter Positionen
  • Gewinnquote
  • Handelsaktivität im Zeitverlauf
  • Haltedauer
  • Leverage / Risiko
  • Höhe der eingesetzten Beiträge

berücksichtigt und fliessen damit in die Formel zur Festlegung der Rankings ein. Natürlich können auch Trader ausserhalb der Top-100-Listen mit einem Mausklick kopiert werden.

Ist Copytrader kostenlos?
Ja, die Nutzung von OpenBook und Copytrader ist vollständig kostenlos. Es genügt, ein Konto bei eToro zu eröffnen, um dieses faszinierende Trading-Instrument nutzen zu können.

In welchem Ausmass werden Trades kopiert?
Copytrader kopiert Trades proportional. Wenn jemand, den Sie kopieren, 5% seines Vermögens für eine bestimmte Position einsetzt, dann wird auch von Ihrem diesem Trader zugewiesenen Kapital 5% eingesetzt. Das bedeutet, dass Sie somit mit dem gleichen Moneymanagement fahren wie der kopierte Händler und dass bei einzelnen Trades bisweilen je nach Moneymanagement des erfolgreichen Traders nur für sehr geringe Summen eingesetzt werden.

Wie viele Leute kann man mittels Copytrader kopieren?
Aktuell kann man automatisch zehn andere Trader kopieren. Wählt man im Webtrader neben einem User „Close“, so werden alle offenen Positionen geschlossen und man kann einen weiteren User kopieren.

Wie schnell werden Positionen kopiert?
Gemäss eToro werden Positionen so schnell kopiert, dass man denselben Kurs wie der kopierte Trader haben sollte. Ausnahmen können insbesondere in Perioden von sehr hoher Volatilität vorkommen.

Was sind Erfahrungen mit dem eToro Copytrader
Wir haben selbst während mehreren Monaten einen Test durchgeführt. Erfahren Sie hier: Copytrader Erfahrungen mehr dazu und hinterlassen Sie Ihre eigenen Erfahrungen, wenn Sie das Tool schon genutzt haben.

Ist es gut oder schlecht, wenn es viele Copytraders bei einem User gibt?
Sehr erfolgreiche Trader haben hunderte von Followern, die ihre Trades kopieren. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Kaum jemand wird ja die Positionen von einem notorischen Verlierer kopieren wollen. Weil der Devisenmarkt der grösste Markt der Welt ist, ist es auch kaum möglich, diesen zu beeinflussen. Sollte aber ein vielfach kopierter Trader in eine exotische Position mit einem grossen Anteil seines Portfolios einsteigen, dann ist nicht ausgeschlossen, dass dadurch der Kurs in beeinflusst wird.

Ist der eToro Copytrader anonym und sicher?
Ja, er ist vollständig anonym und sicher. Bei jeder neuen eröffneten Position wird Ihre Aktion unter Ihrem Pseudonym für andere Nutzer sichtbar. Allerdings werden nur Kauf-/Verkaufspreis und Währung angezeigt. Niemand sieht, wie viel Geld Sie einsetzen. Gewinne werden nur prozentual angezeigt.

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Jul 292011
 

Sicher wissen Sie als Forex Trader, dass der USD mit Abstand die meistgehandelte Währung weltweit ist. Und wahrscheinlich wissen Sie auch, dass das Devisenpaar USD/EUR das meistgehandelte Währungspaar der Welt ist. Doch wie sieht es mit den weiteren Währungen aus? Und wie wichtig sind der US-Dollar und der Euro im weltweiten Vergleich?

Wie haben die statistischen Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank for International Settlements BIS) ausgewertet. Diese entstammen diesem Dokument. Alle Daten sind tägliche Durchschnittswerte für den April 2010.

 

Wichtigste Währungspaare im Devisenhandel

Der globale Devisenhandel ist insgesamt 4 Billionen US-Dollar schwer. Das ist das tägliche Handelsvolumen. Dabei entfallen 28% auf das Währungspaar USD/EUR, weitere 14% auf USD/YEN sowie 9% auf USD/Britisches Pfund. Diese drei Währungspaare entsprechen gemäss Statistik also ziemlich genau der Hälfte des weltweiten Handelsvolumens:

Meistgehandelte Währungspaare

Auf den Plätzen vier bis zehn folgen:

  • USD zu australischem Dollar, kanadischem Dollar, Schweizer Franken sowie Hongkong-Dollar
  • Euro zu Yen, britischem Pfund sowie zu Schweizer Franken

Diese entsprechen weiteren 25% des weltweiten Devisenhandels. Insgesamt sind also die wichtigsten zehn Währungspaare für drei Viertel aller Geldflüsse verantwortlich.

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Wichtigste Währungen im Devisenhandel

Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn man nicht die Währungspaare, sondern die einzelnen Devisen betrachtet. Weil Währungen jeweils als Paare gehandelt werden, ergibt die Summe total 200%. Wie Sie im folgenden Kuchen-Diagramm sehen können, sind der US-Dollar, der Euro, der Yen oder das britische Pfund in mehr als drei von vier Transaktionen involviert.

Deutlich weniger wichtig nach USD, EUR, JPY, GBP, AUD, CHF und CAD sind Devisen wie die Schwedische Krone oder der neuseeländische Dollar, wie Sie aus dieser Tabelle entnehmen können:

WährungAbk.%
US-DollarUSD85%
EuroEUR39%
Japanischer YenJPY19%
Britisches PfundGBP13%
Australischer DollarAUD8%
Schweizer FrankenCHF6%
Kanadischer DollarCAD5%
Hongkong-DollarHKD2%
Schwedische KroneSEK2%
Neuseeland-DollarNZD2%
Südkoreanischer WonKRW2%
Singapur-DollarSGD1%
Norwegische KroneNOK1%
Mexikanischer PesoMXN1%
Indische RupieINR1%
Russischer RubelRUB1%
Polnischer ZłotyPLN1%
Türkische LiraTRY1%
Südafrikanischer RandZAR1%
Brasilianischer RealBRL1%
Andere9%
Total200%

 

 

Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch die weniger bedeutenden Währungen liquide gehandelt werden können. Als Beispiel: Täglich werden Yen und Australischer Dollar im Gegenwert von rund 25 Mrd. USD gehandelt. Auch hier finden sich also in sehr kurzer Zeit Käufer und Verkäufer für einen FX Trade. Nicht alle Forex Broker bieten aber eine gleich grosse Anzahl an FX-Paaren an. Je nach Broker können diese Zahlen zwischen etwa 20 und über 100 variieren. Wenn Sie also einen Broker suchen, bei dem Sie auch exotischere Währungen online traden können, dann sollten Sie sich vor der Anmeldung dazu informieren.

In unserer umfangreichen Tabelle finden Sie einen Überblick zur Anzahl angebotene Währungspaare je Forex Broker. Über hundert Währungspaare können Sie zum Beispiel bei eeasyMarkets traden, ein Broker, der uns im Test sehr gut gefallen hat.

 

 

Mai 252011
 

Wir schreiben und lesen auch regelmässig, dass das Interesse an Forex Trading steigt, und dass der online Devisenhandel für immer mehr Menschen interessant wird. Doch gibt es dazu Zahlen? Kann man diese Vermutung belegen? Ja, man kann. Wir haben eine Analyse mittels Google Insights for Search gemacht, um zu messen, wie stark sich das Interesse an Forex Trading im Zeitverlauf in Deutschland und im weltweiten Vergleich entwickelt hat.

Die Ergebnisse vorneweg: Das Interesse am online Devisenhandel in Deutschland hat von 2004 bis 2011 kontinuierlich zugenommen. Gegenüber 2007 geben im 2011 etwa doppelte so viele Menschen aus Deutschland den Suchbegriff „Forex“ bei der Suchmaschine Google ein. Schauen wir uns die Ergebnisse im Detail an.

Weltweites Interesse

Die weltweiten Suchanfragen nach dem Begriff „Forex“ haben sich in den fünf Jahren von 2006 bis 2011 etwa um 50% erhöht. Das grösste Interesse war im Jahr der Finanzkrise, 2008, zu verzeichnen. Seither ist die Aufmerksamkeit für dieses Thema etwa konstant geblieben:

Suchanfragen nach Forex (weltweit)

 

Devisenhandel Interesse in Deutschland

Die Auswertung für Deutschland zeigt ein anderes Bild. Hier ist das Interesse kontinuierlich angestiegen. Seit 2011 scheint sich das Interesse etwa auf dem Niveau des Vorjahres einzupendeln.

Suchanfragen Deutschland 2004-2011

 

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Innerhalb von Deutschland gibt es aber grosse Unterschiede. Hessen ist das Bundesland, bei dem relativ zur Anzahl Internetanschlüsse am häufigsten nach „Forex“ gegooglet wird. Wir schliessen daraus, dass dort relativ zur Bevölkerung auch am meisten FX Trader leben. Daneben zeigt die folgende Grafik, dass sich in den südlichen Bundesländern mehr Menschen für den Devisenhandel im Internet interessieren als im Norden und im Osten:

Forex Interesse nach Bundesländern

 

Interesse für Aktien, Forex und CFD im Vergleich

Interessant ist es auch, die Relationen zu betrachten. Wenig erstaunlich interessieren sich deutlich mehr Menschen in Deutschland für Aktien als fürs FX oder CFD Trading:

Suchanfragen im Vergleich

 

Betrachtet man die Periode 2010/2011, dann sieht man, dass sich etwa 2.5x mehr Surfer für Forex als für den Handel mit Differenzkontrakten (CFD) interessieren. Und etwa 3.5x mehr Deutsche suchen im Internet nach Aktien als nach Forex.

Auch wenn der Devisenhandel damit im Vergleich zu Aktien als wenig wichtig erscheint, so ist es dennoch erstaunlich, dass Suchanfragen nach „Aktien“ im Verhältnis nicht noch deutlich stärker obenauf schwingen. Schliesslich besitzen viele Deutsche selbst Aktien, während erst wenige mit dem Thema Forex vertraut sind. Hierzu versuchen wir Aufklärungsarbeit zu leisten, indem wir auf ForexVergleich.org Informationen, Tipps und Tests zum online Devisenhandel veröffentlichen.

 

 

 

Apr 172011
 

Die Frage, wie viele Trader überhaupt beim online Devisenhandel Gewinn erzielen, wird häufig zwischen Tradern oder auch in Forex Foren diskutiert. Wir haben eine Analyse gemacht und kommen zum Schluss, dass nur etwa 10-20% aller FX Trader einen Gewinn erzielen.

Analyse: Gewinn beim Forex Trading

Für unsere Analyse haben wir 50 zufällig ausgewählte Trader bei eToro ausgewählt, deren Daten wir dem eToro Open Book entnehmen konnten. Das „Open Book“ ist wie ein offenes Handelsbuch. Man sieht dort live, welcher Trader gerade ein Devisenpaar gekauft oder verkauft hat und wie viel Gewinn er damit erzielte (Verluste werden nicht auf der Startseite angezeigt). Zusätzlich sieht man bei jedem Trader, der genügend Käufe/Verkäufe getätigt hat, bei wie vielen Prozent der Trades er Gewinn gemacht hat und wie seine persönliche Erfolgsrechnung über die letzten 30 Tage aussieht.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Lediglich 8 der 50 Trader konnten einen Gewinn aufweisen:

Anzahl Trader mit Gewinn bei Forex (8 von 50)

Über ein Drittel der Trader erzielte einen Totalverlust oder beinahe einen Totalverlust (90% oder mehr verloren). Die wichtigsten statistischen Werte aus unserer Analyse lauten:

  • 8 von 50 Tradern (16%) erzielten einen Gewinn
  • Der durchschnittliche Verlust betrug -48.5%, der Median sogar -54.7%
  • Durchschnittlich 56.5% aller Trades wurden mit einem Gewinn abgeschlossen

Gerade der letzte Punkt erstaunt – obwohl 5/6 der Forex Händler einen Verlust erzielen, wurden mehr als die Hälfte der Trades mit einem Gewinn abgeschlossen.

Vergleicht man den Gewinn/Trader sowie den Anteil an Trades mit einem Profit, ergibt sich folgendes Bild:

Profit und Anteil Forex Trades mit Gewinn

Ein klarer Trend ist daraus nicht abzuleiten, vermutlich ist der Anteil erfolgreicher Trades kein zuverlässiges Kriterium, um abzuschätzen, ob ein Trader insgesamt einen Profit erzielt.

 

Schlussfolgerungen Analyse Gewinn pro Forex Trader

Unsere Analyse bestätigt, was jeder Trader wissen sollte: FX Trading ist sehr riskant, und die meisten verlieren Geld. Es ist deswegen enorm wichtig, ein gutes Forex Money Management einzuhalten. Das bedeutet, dass man jeweils nur mit einem geringen Anteil des Geldes, das man fürs Handeln zu Verfügung hat, spekulieren soll. So wird das Risiko eines raschen Totalverlustes massiv reduziert. Und dass die grosse Mehrheit der Trader Geld verliert, ist klar. Viele kleine Trader treten gegen wenige Vollprofis an. Diese Profis können einen Gewinn erzielen – zu Lasten vieler kleiner Händler. Zudem verdient der FX Broker ja bei jedem Trade in Form des Spreads mit. Es ist also wenig erstaunlich, dass nicht 50% der Forex-Trader Gewinn erzielen, sondern nur etwa 10 bis 20 Prozent.

Zweitens haben selbst die 10 Trader, die jeweils 100% Verlust erlitten, durchschnittlich 48% der Trades mit Gewinn abgeschlossen. Das zeigt, dass sie eine Weile recht erfolgreich handelten, und dann einer oder mehrere Trades komplett in die Hosen gingen. Während also der Gewinn oft nur wenige Prozent beträgt, beträgt der Verlust bis zu 100%: Kleine Gewinne erzielen, und grosse Verluste machen, das ist eine ganz schlechte Trading-Strategie. Enorm wichtig ist deswegen, vor jedem Trade bereits zu wissen, wann man aussteigen will – und sich dann auch daran zu halten. In der Praxis bedeutet dies, dass man sofort einen Stop-Loss Auftrag setzen sollte. So werden die Verluste auf ein erträgliches Mass reduziert.

Als dritte Konsequenz zeigt die Analyse, dass offenbar vielen Tradern die nötige Erfahrung fehlt. Wir von ForexVergleich.org empfehlen jedem Trader, zuerst ohne Risiko mit einem Demo-Konto Erfahrungen zu sammeln. Ein Anbieter mit einem unbegrenzt gültigen Test-Account ist eToro:

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Über den Autor: Dieser Artikel über “Wie viele Prozent der Forex Trader machen Gewinn?” wurde verfasst von Thorsten Hallmüller, professioneller Forex Trader und Forex Coach.

Jan 152011
 

In der Bankenwelt ist Englisch die dominierende Sprache. Kein Wunder, ist doch der Finanzmarkt ein globaler Markt und Englisch ist die Weltsprache. Wenn Sie als Deutscher nur ein paar Brocken Englisch verstehen, sollte Sie das jedoch nicht davon abhalten, den spannenden Forex-Markt näher kennen zu lernen und online Fremdwährungen zu traden.

Wir geben Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Themenbereiche beim FX Trading, die auch auf Deutsch genügend abgedeckt sind.

Deutsche Forex Broker

Es gibt nur wenige deutsche FX Broker – die meisten Broker haben Ihren Sitz ausserhalb von Deutschland. Bekannte FX Broker aus Deutschland sind DBFX (Forex Broker der Deutschen Bank) und die FX Direkt Bank mit Sitz in Oberhausen. Beide Broker unterstützen allerdings keine Metatrader Software und sind auf professionelle Trader ausgerichtet. So beträgt die Mindesteinzahlung bei der FX Direkt Bank ganze 4‘000 Euro  – etwas gar viel für einen Einsteiger. Ausserdem werden bei 4wöchiger Inaktivität Gebühren erhoben, was wenig kundenfreundlich ist. Zudem sind Bonus-Angebote von deutschen Brokern selten.

Die geringe Anzahl an deutschen FX Brokern bedeutet aber nicht, dass Sie als Deutscher nicht online Fremdwährungen in Ihrer Sprache traden können. Die grösseren Forex Broker bieten alle Webseiten an, bei denen die Sprache von Englisch auf Deutsch geändert werden kann. Leider ist manchmal die Übersetzung nicht gerade gut gelungen. Dies muss nicht zwingend heissen, dass der Broker nicht seriös ist. Es kann auch sein, dass – in der noch jungen Industrie des online Forexhandels – noch zu wenig Wert auf die Übersetzung ins Deutsche gelegt wurde.

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