Nov 242010
 

Unsere Top-Empfehlung: Traden Sie jetzt beim seriösen Anbieter eToro - unser Testsieger im Bereich Social Trading!

Vielerorts wird ja nur über die fantastischen Gewinnaussichten mit Forex Trading gesprochen. Aber Ihnen sollte klar sein: Wo eine hohe Rendite wartet, da besteht auch ein hohes Risiko. Und gerade beim Forex Trading sind die Risiken enorm. Kein Wunder verweisen Forex Broker im Kleingedruckten oder in der Fusszeile ihrer Webseite auf die grossen Risiken hin. Etoro verwendet z.B. diese Risikowarnung:

Der Handel auf dem Devisenmarkt kann potenzielle Vergütungen, aber auch potenzielle Risiken mit sich bringen. Sie sollten sich der Risiken bewusst und bereit sein, sie zu akzeptieren, um auf dem Devisenmarkt zu handeln. Handeln Sie nie mit Geld, dass Sie sich nicht leisten können, zu verlieren.

Nebst sehr guten Kenntnissen des Fremdwährungshandels sollten Sie deswegen auch die folgenden Tipps und Aussagen zum Thema Risiko beim FX Trading beachten.

Forex Trading ist ein Nullsummenspiel

Aktienmärkte sind kein Nullsummenspiel: Langfristig gewinnt jeder Aktienbesitzer Geld, wenn er lange genug Aktien hält und breit diversifiziert ist, denn die Aktienmärkte legten in den letzten 50 Jahren durchschnittlich um rund 5% pro Jahr zu. Beim Forex Trading ist dies komplett anders: Der globale Devisenhandel ist ein Nullsummenspiel. Weil Sie beim Forex Trading mit Währungspaaren handeln, gibt es immer eine Gegenpartei. Und wenn immer Sie einen Trade mit Gewinn abschliessen, dann hat jemand anderes einen Verlust in gleicher Höhe erlitten. Logischerweise können somit auch nur 50% der FX Trader Gewinn erzielen. Jetzt ist es aber noch so, dass gewisse Marktteilnehmer – wie Profis im Devisenhandel – einerseits viel profitabler traden, und andererseits um viel grössere Summen traden. Das bedeutet, dass einige wenige Trader sehr viel Geld verdienen – Geld, das sehr viele kleine Trader verlieren. Somit sind vielleicht nur 20% der FX Trader mit dem Devisenhandel im Plus. Erschwerend kommt zusätzlich hinzu, dass die Forex Broker einen Spread verlangen – die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis einer Währung. So verdienen die Broker Geld. Diese Differenz – auch wenn es nur wenige Pips sind – senkt die Profitabilität der Trader weiter. Somit verdienen nur geschätzte 5 bis 10% der Trader überhaupt Geld im globalen Devisenhandel, der Rest verliert Geld. Seien Sie sich dieses Risikos bewusst – mit grosser Wahrscheinlichkeit werden auch Sie beim online Devisenhandel mehr Geld verlieren, als Sie gewinnen.

FX Risikomanagement

Wir haben hier auf ForexVergleich.org einen ausführlichen Artikel zum Thema Forex Risikomanagement veröffentlicht. Kernaussagen dabei sind, dass die Schwankungen der Resultate beim FX Trading enorm sein können. Eine paar gelungene Trades müssen also nicht auf Ihr grosses Können hinweisen, sondern können auch durch Zufall/Glück positiv verlaufen sein. Beachten Sie deswegen unsere Tipps zum Bankrollmanagement: Traden Sie jeweils nur mit einem sehr geringen Teil Ihres FX Trading Vermögens, und setzen Sie Stop-Loss Aufträge, um einen Totalverlust zu vermeiden.

Forex als Hobby mit „Spielgeld“

Betrachten Sie Forex Trading als Hobby. Und zwar als seriöses Hobby. Aber nicht als die Lösung Ihrer Geldsorgen oder als Ihren neuen Beruf. Zumindest nicht solange, bis Sie nicht mehr als ein Jahr Erfahrung mit FX Trading aufweisen und über eine solide Gewinnstatistik verfügen. Traden Sie entsprechend in einer ersten Phase ausschliesslich mit „Spielgeld“, indem Sie ein Forex Demokonto eröffnen, bei dem Sie kein echtes Geld riskieren. Demokonten bieten alle FX Broker an – unter dem vorherigen Link finden Sie Anbieter, welche ein zeitlich unbefristetes Demokonto anbieten.

Echtgeld FX Trading nur mit der „Portokasse“

Wenn Sie – nach ausführlichem Trading mit einem Demokonto – Geld bei Ihrem FX Broker einzahlen, dann beschränken Sie dies auf eine geringe Summe. Spekulieren Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie problemlos verkraften können. Je weniger Geld Sie bei Ihrem Broker online haben und um je kleinere Beträge Sie traden, desto weniger Geld können Sie verlieren. Natürlich sind auch die Gewinnaussichten geringer. Arbeiten Sie sich deswegen langsam auf höhere Beträge vor. Vergessen Sie nicht: Auch wenn Trades in Sekundenbruchteilen erfolgen können, so ist doch erfolgreiches Forex Trading eine sehr sehr langfristige Angelegenheit.

Über den Autor: Dieser Artikel über “Risiko beim FX Trading” wurde verfasst von Thorsten Hallmüller, professioneller Forex Trader und Forex Coach.

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