Regelmässig liest man – insbesondere von erfolglosen Forex Tradern – von angeblichen Kursmanipulationen. Doch was ist dran an diesen Betrugs-Vorwürfen? Wir von ForexVergleich.org haben uns mögliche Manipulationen im FX Markt näher angeschaut. Dabei gibt es zwei Kategorien von Manipulationen im Bereich Forex: Manipulationen durch andere Marktteilnehmer und Kursmanipulationen durch Forex Broker.
Forex Manipulationen durch Marktteilnehmer
Mit genügend Geld ausgestattet, sind Manipulationen der Wechselkurse durch einzelne Marktteilnehmer möglich. Ein Lehrbuch-Beispiel ist die Pfundkrise von 1992, als Investoren wie George Soros überzeugt waren, dass das britische Pfund überbewertet ist und gegen das Pfund wetteten. In der Folge versuchte die britische Notenbank mit Zinserhöhungen und Stützungskäufen den Verfall des Pfundes zu stoppen, allerdings erfolglos. Innerhalb von rund einem Monat verlor das Pfund rund 25% gegenüber dem US-Dollar und Soros und andere Anleger verdienten Milliarden.

er gibt es in der Forex Welt immer wieder schwarze Schafe – Broker, die einfach nur aus dem Grund auf dem Markt sind um ehrliche Trader über den Tisch zu ziehen. Dabei müssen sich die Forex Betrüger immer wieder was neues einfallen lassen. Einfach ein Produkt anzubieten und die Einzahlungen der Trader einzubehalten ist eine Möglichkeit, aber nur eine sehr kurzsichtige. Wenn es einmal Probleme gibt, wird davon im Internet berichtet und der Forex Broker an den Pranger gestellt. Eine berühmte Masche ist es nicht so offensichtlich aussehen zu lassen. Forex Broker, die einen über den Tisch ziehen wollen, suchen dabei ständig nach Ausreden. Irgendwann wird dann ein Scheck als Auszahlung an den Trader geschickt und der Scheck platzt. Das ist zwar Finanzbetrug, aber sehr einfach möglich. Alleine wenn das Konto des Ausstellers nicht gedeckt ist, platzt der Scheck und die Auszahlung verzögert sich immer mehr – meist ins Unendliche.
