Sep 152012
 

Der Handel am Devisenmarkt war bislang durch ambivalente Strategien und limitierte Informationsquellen geprägt. Zumeist hatten nur Bank- und Finanzmanager und professionelle Broker unbegrenzten Zugang zu den Signalgebern. Privaten Investoren und Forex Tradern hingegen blieb bisher der volle Einblick in die Finanzwelt verwehrt.
Mit dem progressiven Anwendungstool des Social Tradings werden nun alle Trading Interessierte angesprochen. Angelehnt an das Konzept von webbasierten sozialen Netzwerken können sich jetzt alle Forex Trader weltweit miteinander verknüpfen, Informationen austauschen und gemeinsame Handelsaktivitäten durchführen.

Der Social Media Charakter veranlasst viele Trader, sich aktiv mit verschiedenen Handelseinsätzen auseinanderzusetzen. Dabei werden nicht nur die Handelsplattformen der Trading Anbieter genutzt. Es wird auch auf bestehende Netzwerke wie Facebook, Twitter oder LinkedIn zurück gegriffen. Dadurch lernen sich viele Trader kennen und können regelmäßig zueinander in Kontakt treten.

In den Internet Gemeinschaften diskutieren die Mitglieder über zukünftige Kurs- und Marktentwicklungen und besprechen günstige Kontraktoptionen. Jeder einzelne FX Trader profitiert somit aus den Erfahrungen anderer. Der gemeinsame Wissenspool offeriert neue Möglichkeiten, einen erfolgreichen Handelsabschluss zu erzielen.
 

Wissen ist Macht

Forex Trader nutzen verschiedene Mittel, um eine Transaktionsentscheidung zu treffen. Einige fokussieren sich auf Chartanalysen, andere auf Wirtschaftsindikatoren, Unternehmensauskünfte oder politische Aussagen. Mittels der sozialen Netzwerke können diese einzelnen Faktoren diskutiert und gemeinsam in Zusammenhang mit dem jeweiligen Basiswert gesetzt werden. Aus dieser Zusammenführung von Informationen können sich FX Trader ein umfassendes Bild des Marktes bilden und folglich hoch profitieren.

Neu beim Konzept des Social Tradings sind nicht nur die erleichterten Zugänge zu den Benachrichtigungen. Vor allem die Öffnung von Kommunikationskanälen, um diese Nachrichten zu transportieren, ist innovativ.
 

Schwarmintelligenz

Für die Mitglieder der Social Trading Plattformen ergibt sich eine Informationsvielfalt, die offen diskutiert und begutachtet wird und anhand dessen eine gemeinsame Handelsentscheidung getroffen wird. Hierbei tritt ein Phänomen auf, dass als Schwarmintelligenz bezeichnet wird. Wissenschaftliche Belege zeigen auf, dass Entscheidungen, die in einer Gruppe gefällt werden, eher positive Resultate erzielen als einzeln getroffene Entschlüsse.

Die Beweiskraft dieses Merkmals zieht sich von der ältesten Wissenschaft, der Philosophie, über biologische Beobachtungen bis in die heutigen Wirtschaftsinstitute hindurch. Schon Aristoteles beschrieb im vierten Jahrhundert vor Christus, dass die Masse bessere Entscheidungen trifft als einzelne Experten. Auch in der Tierwelt ist die Schwarmintelligenz nachweisbar. Biologen verweisen auf das Phänomen der Ameisenstaaten oder das Verhalten von Fischschwärmen. Ebenso die Wirtschaft wie die DWP Bank, die größte deutsche Transaktionsbank, nimmt sich dem Thema an. Die statistischen Auswertungen der vergangenen Jahre belegen dabei, dass Privatanleger in der Gesamtheit intelligent und antizyklisch vorgehen.

Auf den Devisenmarkt ­bezogen bedeutet ­dies, dass zwei Millionen Forex Trader eine genauere Einschätzung über die weitere Entwicklung von Basiswerten abgeben als die wenigen Devisenfondsmanager.

Allein die schnelle Kommunikationsmöglichkeit stand bislang dem Prinzip der Schwarmintelligenz im Weg. Mit dem Ausbau moderner Kommunikationsmittel wie dem Internet und der Einbindung des Web 2.0 in die FX Trading Plattformen können Forex Trader nun ihre Prognosen zeitnah in den Netzwerken besprechen und daraus resultierende Geschäftsarrangements treffen.
 

Social Trading mit eToro

Die Handelsplattform eToro hat für seine Nutzer das Konzept des sozialen Handelns aufgegriffen. Das sogenannte OpenBook stellt ein Netzwerk dar, welches nicht nur auf die Kommunikation zwischen den Mitgliedern abzielt, sondern auch die Gelegenheit bietet, nach der Fasson anderer Trader zu handeln.
 


 
Das Anwendungstool OpenBook fungiert als Social Media Plattform auf der Informationen innerhalb der Beteiligten ausgetauscht werden. Dementsprechend liefert das Social Trading besonders für Anfänger eine effektive Lernmöglichkeit. Denn hierbei können Trading Einsteiger mit erfahrenen Händlern in Kontakt treten, sich austauschen und somit in die Details des Forex Tradings eintauchen. Die erfahrenen Trader publizieren ihre Handelsabschlüsse auf der Plattform. Sie gewährleisten damit den Anfängern die Möglichkeit des Lernens und von den Erfolgen zu antizipieren. Für Anfänger und Fortgeschrittene stellt OpenBook eine Kenntnis erweiternde Funktionsweise vor.

Damit diese Erkenntnisse gefestigt und aktiv umgesetzt werden, können die Trader innerhalb der Software einander beobachten, den Handlungen folgen und diese gleichfalls kopieren. Mit dem OpenBook von eToro können FX Händler die einzelnen Trades nach bestimmten Konditionen aufgeschlüsselt betrachten, daraufhin die angewendeten Strategien nachvollziehen, um sich zukünftig daran zu orientieren.

Der Fokus des Social Tradings bei eToro liegt nicht wie üblich in der kommunalen Einschätzung eines Wertes, sondern welche Mitglieder die besten Prognosen eines Basiswertes abgeben. Diese sogenannten Gurus ziehen durch ihre lukrativen Trades viele Mitglieder an, die ihre Handlungen kopieren können. Einerseits ergibt sich somit ein Wettbewerb innerhalb des Netzwerkes, woraus die Besten mit einer Provision belohnt werden. Andererseits können Trading Einsteiger über den Copytrader von den Gewinnen der Gurus partizipieren.
 

Methoden der Social Trading Plattformen

Durch Social Trading Plattformen wie die eToro Datenbank ergeben sich neuartige Gewinnmöglichkeiten an den Finanzmärkten.

Allen Mitgliedern der Community wird gleichermaßen ein tiefer Einblick in die Handlungen der anderen Trader geboten. FX Händler können sich an Informationen wie aktuelle Trends, spezifische Handelskonzepte oder innovative Strategien bereichern. Mit der Erweiterung des eigenen Wissens können schließlich bessere Geschäftsabschlüsse erzielt werden.
Um diesen Effekt zu verstärken, stellen viele Plattformen eine Kopierfunktion zur Verfügung. Hierbei werden Trading Einsteiger als auch erfahrene Trader in das Konzept einbezogen. Für Erstere stellt die Trading Software eine umfassende Lernmethode dar. Denn über das Netzwerk erhalten sie nicht nur Tipps und Nachrichten über Börsentrends. Sie können das antizipierte Wissen anhand der Durchführungen anderer Mitglieder kontrollieren und zugleich aktiv umsetzen.

Erfahrene Trader sind dabei keinesfalls nur die Informationsgeber oder Lehrer. Neben der Weitergabe von Wissen gewinnen erfolgreiche Trader an Popularität. Dies wird durch ein Rankingsystem sichtbar gemacht. Je mehr Anerkennung ein Trader erlangt, umso höher fallen seine Provisionen aus.

Das Social Trading stellt daraus folgend eine zukunftsträchtige und erfolgsversprechende Option dar, aus der vielschichtige Akteure profitieren können.
 

Vorsicht beim Social Trading

Das Handeln an der Börse ist generell ein riskantes Geschäft. Auch das Social Trading Konzept kann nicht mit einer ­hundert prozentigen Erfolgsgarantie aufwarten.

Das Social Trading Prinzip operiert oft mit Bestenlisten oder Rankings. Die Gewinner der Netzwerke fungieren dabei als Signalgeber, die zueinander in Konkurrenz stehen. Der Forex Trader sollte deshalb den Markt und seine Bewegungen selbstständig verfolgen, um den für die eigene Strategie geeigneten Händler zu kopieren.

Das Rankingsystem weist eine weitere Schwachstelle auf, welche für Trading Anfänger einige Schwierigkeiten bedeuten kann. Auch wenn die Führenden der Rankinglisten in den letzten Monaten grandiose Erfolgsquoten aufzeigen, erzielen auch sie, langfristig betrachtet, nur selten die gleiche Quote. Auch Topperformer beenden einige Trades als Verlustgeschäft, was in kurzfristigen Rankingsystemen nicht offensichtlich ist. Forex Trader sollten deshalb immer ihre eigenen Anlagehorizonte mit denen der Signalgeber abgleichen.

Das System der Rankinglisten zielt vor allem auf die Anzahl der Anleger, die die Handlungen kopieren ab. Für die Signalgeber bedeuten Verluste am Markt neben der eigenen Kapitalminimierung, einen Rückgang von Kopierern. Dies zieht eine Verminderung von Provisionen nach sich. Für Signalnehmer hingegen kann ein Defizitgeschäft eines Führenden einen Totalverlust beinhalten.

Bei der Auswahl einer sozialen Trading Plattform sollte der Forex Trader darauf achten, ob der Broker die Mitgliedschaft über einen höheren Spread oder über ein monatliches Abonnementsystem finanziert. Höhere Spreadkosten können für Signalgeber und -nehmer gleichermaßen zu Verlusten führen. Abonnementsgebühren scheinen für die Nutzung der Social Trading Software eine gute Alternative darzustellen.
 


 
 

Mrz 152012
 

Unter automatisiertem Trading verstehen Börsianer den Handel von Finanzprodukten über Computerprogramme. Mittels einer Software leiten Trader ihre Kauf- und Verkaufsaufträge auf elektronischem Weg an die Börse weiter und garantieren somit eine kontinuierliche und stetige Präsenz an den Märkten. Im professionellen Finanz- und Bankenbereich existieren diese automatischen Handelssysteme bereits seit mehreren Jahren. Aufgrund der Weiterentwicklung und Modernisierung von Hard- und Software im Konsumentenbereich hat der automatische Handel auch für Privatanleger an Bedeutung gewonnen. Die Installation eines Forex Roboters und das Konzept des automatisierten Tradings bietet sich seitdem auch für private Forex Trader an und ermöglicht ihnen die Teilhabe an den großen Umsätzen der Börse.

 

Bedingungen und Nutzen des automatisierten Tradings

Wie für alle Strategien und Techniken des Forex Tradings benötigt der FX Händler viel Zeit und eine intensive Auseinandersetzung, um mit dem automatischen Handel Gewinne zu generieren. Vor allem das Software System muss gut ausgewählt sein, damit der Trading Roboter vorteilhaft und gewinnbringend genutzt werden kann. Welche Möglichkeiten das automatisierte Trading bietet, wird im Folgenden dargestellt.

 

Eigenbestimmte Zeiteinteilung

Sobald das automatische Handelssystem installiert und getestet ist, kann der Forex Trader ununterbrochen handeln. Dies ist ein wichtiger Vorteil, denn oft genug verpasst ein Forex Trader mit den üblichen Handelssystemen gute Einstiegs- oder Ausstiegssignale und kann somit nicht alle Potenziale der Marktbewegungen mitnehmen. Die automatisierten Handelsaufträge schließen solche Unterbrechungen aus.

Des Weiteren braucht der Forex Händler durch die Verwendung eines Forex Roboters nicht die gesamte Zeit vor dem Computer zu sitzen und die Entwicklung der Marktaufträge zu beobachten, ohne ein unvorgesehenes Risiko auszuschließen. Die automatisierten Tradingaufträge überlassen dem FX Händler demnach eine sichere und vorhersehbare Zeiteinteilung.

 

Kalkulierbares Risiko

Durch die Automatisierung der Aufträge, die wie auf üblichen Handelsplattformen mit Stopp Loss und Take Profit Marken versehen werden, kann der Forex Trader das Risiko seiner Handlungen minimieren. Sobald die Währungen die vorher bestimmten Kursziele erreichen, wird die Marktorder automatisch geschlossen. Der Trader realisiert somit alle möglichen Gewinne und minimiert die weiteren Risiken.

Mit dem automatischen Trading umgeht der Trader ebenso die emotionale und psychologische Belastung. Sobald die Handelsaufträge an das System übermittelt sind, kann der Trader keine weiteren direkten Änderungen vornehmen. Oft genug werden Trader unsicher und verschieben die Stopp Loss Marken selbstständig, vor allem wenn sich der Kurs diesen Risikomarken nähert. Dem Forex Händler gibt das automatische Tradingsystem dementsprechend die Sicherheit, dass das festgelegte Money Management eingehalten wird.

Allerdings muss der Trader seine Strategie den tatsächlichen Börsenbedingungen anpassen. Nur wenn die eingestellten Parameter im Handelsprogramm dem Marktumfeld entsprechen, kann das automatisierte Trading risikominimierend wirken. Besteht beispielsweise ein Seitwärtstrend, sollte der Trader nicht mit einer Breakout-Strategie handeln, sondern für den seitwärts gerichteten Trend weitere Indikatoren suchen und dementsprechend die Stopp Loss oder Take Profit Marken einrichten.

 

Optimiertes Handeln

Verwendet ein FX Händler die Software von Forex Robotern, so können die Handelsentscheidungen als auch die daraus resultierenden Gewinne verbessert werden. Dennoch sollte der Trader sein Kapital persönlich verwalten, auch wenn ein Anbieter eines automatisierten Tradingprogramms hohe Gewinne verspricht. Vor allem langfristig muss der Forex Trader als Voraussetzung für einen langfristigen und kontinuierlichen Erfolg ein ihm entsprechendes Money Management erstellen.

Generell überdenkt ein FX Trader mit jedem Marktauftrag seine Risiko- und Verluststrategien und ordnet diese seinem Money Management unter. Das gesamte Kapital sollte bei dieser Berechnung nicht spekuliert werden. Deshalb streut der Forex Trader seine Handelsaufträge, was auf das gesamte Kapital bezogen, risikominimierend wirkt. Denn auch eine Software, die neunzig Prozent positive Ergebnisse liefert, kann den Totalverlust eines Traders nicht versichern. Die verbleibenden zehn Prozent können bei einem unzureichenden Handelsplan ein hohes Risiko bedeuten. Der Forex Roboter unterstützt den Forex Trader lediglich bei der Einhaltung des Tradingplans.

 

Funktionsweise des automatischen Handels

Ein Forex Roboter beinhaltet ein Computerprogramm, dass in die bereits vorhandene Handelsplattform geladen wird und somit die persönliche Anwesenheit des FX Traders ersetzen soll. Die Software platziert also, anstelle des Traders, die Marktaufträge. Dabei operiert das automatisierte Handelssystem zeitlich unbegrenzt, Tag und Nacht, und ermöglicht deshalb dem Forex Trader alle Marktbewegungen mit Verkaufs- oder Kaufaufträgen zu realisieren.

Je nach vorher festgelegter Tradingstrategie sucht das Programm nach Gelegenheiten, um verschiedene Marktorder zu setzen. Der gesamte Trade kann dabei von dem Forex Roboter übernommen werden. Nicht nur die Platzierung, sondern auch die Handelsgrößen werden entsprechend der Vorgaben gemanaged. Auch die Durchführung von Teilverkäufen oder das Nachkaufen von Tradingpaketen ist innerhalb des automatisierten Tradings möglich.

Bevor die Handelsaufträge tatsächlich eingestellt werden, vergleicht das Programm, wie der Trader es auch macht, qualitative als auch quantitative Daten. Dabei werden Parameter wie Devisenkurse, Zinssätze und viele andere historische Daten in den Prozess einbezogen. Die qualitative Auswertung innerhalb der Software ist relativ neuartig. Hierbei werden Analysteneinschätzungen mit Wirtschafts- und Industriedaten miteinander abgeglichen und entsprechend in das Handelssystem integriert. Allerdings zeigt das Programm Schwierigkeiten, wenn durchschnittliche Daten vorliegen oder kein klarer Kurstrend vorliegt.

Die Zusammenführung der vorliegenden Daten und des daraus resultierenden Markteintritts ist eine fortschrittliche und bemerkenswerte Entwicklung im Forex Handel. Dem Trader bleiben durch die Benutzung der automatisierten Trading Software viele Entscheidungen, vor allem die durch Emotionen gesteuert werden, erspart und sichern somit das Kapital des Forex Händlers. Einzig den Handelsplan muss der FX Trader selbstständig erstellen.

 

Plattformen für Forex Roboter

Die Handelsplattformen für Trading Roboter haben eine eingespeicherte Programmiersprache, die das vollautomatische Handeln als auch das manuelle Traden ermöglicht. Diese Programmierung kann individuell vom Trader selbst erstellt oder über Lizenzen gekauft werden.

Die populärste Plattform heißt Metatrader (MT4) von Metaquotes und ist für Forex Trader kostenlos installierbar. Innerhalb der Online-Handelsplattform Metatrader heißen die Handelsroboter Expert Advisor, durch die die festgelegten Handelsstrategien ständig und automatisch gehandelt werden können. Der Metatrader beinhaltet außerdem eingebaute Indikatoren, die durch bestimmte Scripte erweitert werden können. Dadurch kann der Trader mehrere Strategien gleichzeitig und auf verschiedene Konten verteilt, anwenden. Der Anbieter Metaquotes entwickelt die Software immer weiter und bietet deshalb regelmäßige Updates.

 

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Allerdings sollten FX Trader für die Auswahl einer Handelsplattform gründlich recherchieren. Einerseits können besonders bei der Programmierung Fehlerquellen auftauchen und dadurch ein erhöhtes Risiko beim Trading bedeuten. Zudem sind viele Forex Roboter schwierig und kompliziert einzustellen. Der FX Trader muss alle Angaben individuell eingeben und die Funktionsweise der Software genau verstehen, damit Gewinne erreicht werden können. Viele Anleger warnen sogar vor der Überbewertung der Gewinnmöglichkeiten durch das automatisierte Trading. Um die Effektivität der Software selbstständig einschätzen zu können, bieten sich hingegen die Demokonten der Handelsplattformen an.

Unter der Vielzahl von Anbietern der automatisierten Trading Software offerieren viele Broker eine kostenlose und unverbindliche Software, deren Programmierung diskret und sicher erstellt wird. Entscheidet sich der Forex Trader dazu seine eigene Handelsstrategie mit eigenen Vorgaben programmieren zu lassen, muss allerdings mit weiteren Kosten gerechnet werden. Bei jeder Handelsplattform, die automatisches Handeln beinhaltet, ist ein Kundenservice für weitere spezifische Fragen eine hilfreiche Unterstützung.

 

Zielgruppen des automatischen Handels

Vor allem weil das automatische Trading aus dem Bankensektor entstanden ist, sind Finanzakteure wie Großbanken, beispielsweise Goldman Sachs, UBS oder Merrill Lynch, und Fondsgesellschaften an der Software zum automatischen Handel interessiert.

Private Investoren können sich unter zu Hilfenahme des Trading Roboters am Forex Markt beteiligen, auch ohne alle technischen Analysen im Detail zu verstehen und anwenden zu können. Besonders der psychologische Effekt, den die Trading Software auslöst, ist für Forex Händler hilfreich. Durch die automatisierten Handlungen fühlen sich die Anleger sicherer und gegen Risiken geschützt.

Ideal ist ein Forex Roboter für Händler, die den Devisen Markt einerseits maximal ausschöpfen wollen und andererseits den Forex Handel als Nebengewinn betreiben.

 

Jan 302012
 

Das Hauptziel des Handels mit Devisen ist Gewinne zu generieren. Insgesamt müssen dafür äußere Einflussgrößen der Währungen wie das gesamtwirtschaftliche Umfeld, Nachrichten und die Kursverläufe analysiert werden. Daneben bedarf es einem eigenen Handelsplan, der das Spekulationskapital, die emotionale Stärke und das Handlungsspektrum des FX Traders widerspiegelt. Mit dem Handelsplan werden Tradingziele festgelegt, und zwar in jeglicher Reaktions- und Zeitform. Zu überlegen ist dabei, wie gehandelt wird, wenn der Trade entsprechend der Erwartungen oder entgegen der Erwartungen verläuft. Die Handlungsweisen richten sich dementsprechend an fallende, steigende oder gleichbleibende Kurse.

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Trade muss der Forex Händler mehrere Schritte vollziehen und beachten.

 

Forex Analysen

Aus den Erkenntnissen der technischen und fundamentalen Analyse bildet sich ein Bild des Währungswertes ab, dessen Schlussfolgerungen folglich in den Handelsplan integriert werden. Entscheidend ist dennoch, wie der Forex Trader mit diesen Feststellungen handelt. Die Spekulation mit Devisen gestaltet sich dahingegen problematisch, dass die zu nutzenden Analysen meistens die Vergangenheit der Währungsverläufe aufzeigen.

Die Fundamentalanalyse reflektiert zwar die derzeitige Über- oder Unterbewertung eines Wertes, also den aktuellen Marktpreis, dennoch kann sie keine sichere Einschätzung über die zukünftige Entwicklung einer Währung geben. Weiterhin untersucht die Fundamentalanalyse makroökonomische Indikatoren und ist geprägt durch politische Entscheidungen. Die Fundamentaldaten können somit kurzfristig einen Kursverlauf beeinflussen. Einen starken Effekt auf den Devisenmarkt zeigen die Daten beispielsweise, wenn Zentralbanken ihre spezifischen Währungen durch Interventionen unterstützen. Auch durch die Herausgabe von Daten wie Wachstum, Bruttoinlandsprodukt, Zinssätze, Arbeitslosigkeit und Produktivität eines Landes können sich die Kursverläufe deutlich absetzen. Beobachtet der Forex Trader dementsprechend die Fundamentaldaten, kann er Hinweise für die Entwicklung des gewählten Währungspaares ablesen und dadurch Signale erkennen. Ähnlich wirken Nachrichten, die wirtschaftspolitische Relevanz zeigen. Werden Kriege, Naturkatastrophen oder ähnliche Schlagzeilen veröffentlicht, wirkt sich das auf den Devisenhandel aus.

 

Mithilfe der Werkzeuge der technischen Analyse kann der Trader das Gesamtbild einer Währung näher bestimmen und dadurch sein Timing beim Handeln optimieren. Der Forex Trader ermittelt über das Chartbild, welchen Trend die gewählte Währung verfolgt. Um den übergeordneten Trend zu identifizieren, vergleicht der Händler die Monats-, Wochen- und Tagescharts. Dabei kann herausgefunden werden, wo die Unterstützungs- und Widerstandslinien verlaufen, als auch welche Chartformation vorliegt. Über die Indikatoren und Oszillatoren gewinnt der Forex Trader Erkenntnisse, ob der Kurs weiterhin im Trendverlauf bleibt oder ob es einen Trendwechsel gibt. Auch über Divergenzen und die Entwicklung des Volumens sind Signale erkennbar. Auf diese Signale sollte der Forex Händler warten und den Kurs genau beobachten.

Indessen führt nur die Kombination der unterschiedlichen Werkzeuge im richtigen Verhältnis zu einem zuverlässigen Ergebnis.

 

Faktor Zeit

Der FX Trader sollte seine Handlungen in verschiedenen zeitlichen Dimensionen theoretisch durchdenken. Die Zeitspanne der Handlung als auch der Zeitpunkt für den Ein-und Ausstieg bilden dabei die zentralen Größen zur Orientierung. Der Händler sollte nur dann in den Markt investieren, wenn sich ein eindeutiger Trend zeigt und der Markt Signale generiert, um einen Trade erfolgreich durchzuführen.

Außerdem definiert der Forex Trader die Länge seiner Handlungen, indem er seinen Trading-Stil festlegt. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Langzeit- und Kurzzeittrading. Je nachdem, welcher Stil gewählt wird, muss die jeweilige Margin-Anforderung erfüllt werden. Dies ist also ebenso eine Frage der einsetzbaren Kapitalgröße.

Die Länge der Handlungen wird gleichfalls durch das Erreichen der festgelegten Tradingziele begrenzt. Der Forex Händler legt, noch vor dem Trade, die erwartete Lotzahl für das gewählte Währungspaar über das Kursziel fest und muss dabei auch das Risiko des Trades beachten. Hierbei wird dementsprechend offensichtlicher, wann das Tradingziel erreicht ist.

 

Chance-Risiko-Kalkulation

Um genau zu kalkulieren, ob sich ein Handel lohnt, bezieht der Forex Trader seine bisherige Trefferquote in die Beurteilung ein. Die Trefferrate zeigt den Anteil von gewinnbringenden Trades gegenüber allen vollzogenen Handlungen an. Bei einer hohen Trefferquote genügt ein geringes Chance-Risiko-Verhältnis, um das gesamte Kapital zu schützen. Liegt die Trefferzahl eines Forex Traders bei fünfzig Prozent, so liegt das Chance-Risiko-Verhältnis bei eins. Das Ziel als auch der Stopp liegen dabei in gleicher Entfernung vom aktuellen Kurs, wodurch das Kapital auf dem Ausgangsniveau bleibt. Das Ziel eines FX Traders ist jedoch nicht nur das Kapital zu erhalten, sondern es zu vervielfachen. Dies ist mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von zwei möglich. Wenn das Kursziel bei zwanzig Prozent liegt, sollte der Stopp bei zehn Prozent unter dem aktuellen Kurs positioniert werden. In diesem Fall wird das Kapital sukzessiv steigen. Entsprechend versucht der FX Trader seine Trefferquote zu verbessern.

 

Risiko-Money-Management

Als weiterer Punkt des Trading Plans sollten die eigenen Finanzen beurteilt werden. Ein adäquates Risiko-Money-Management drückt sich in der Weise aus, dass das eingesetzte Kapital erhalten bleibt, als auch die möglichen Verluste begrenzt werden. Deshalb sollte in die Strategieplanung auch das Setzen von Stopps inbegriffen sein. Einerseits können so Verluste minimiert werden, andererseits können über sogenannte dynamische Trailing Stopps Gewinne maximal ausgeschöpft und erhalten werden.

Geschaffene Defizite gering zu halten ist wichtig, da es mit zunehmenden Einbußen immer schwieriger wird, die Verluste auszugleichen. Bei einem fünfzig prozentigen Kapitalverlust sind hundert Prozent Kursgewinne nötig, um das ursprüngliche Startkapital wieder zu erwirtschaften. Daher ist es unerlässlich, noch vor dem Trade zu entscheiden, wie viel des verfügbaren Kapitals investiert werden soll und wie hoch die Verluste sein dürfen.

 

Lerneffekt

Die theoretischen Grundlagenkenntnisse müssen mit praktischen Erfahrungen gefüllt werden. Während des tatsächlichen Handelns mit Devisen können deswegen verschiedene Methoden erprobt und dann die Bestfunktionierenden beibehalten als auch erweitert werden. In einen Trading Plan sollten diese Erfahrungen einfließen. Damit die eigenen Handlungen analysierbar sind, ist ein Tradingjournal ein hilfreiches Werkzeug. Hierin kann der Forex Trader täglich dokumentieren, welche Tradingmethoden welche Erfolge hatten und anhand dessen eine Fehleranalyse vollziehen. Aus den gemachten Fehlern kann der Trader lernen und somit künftig Geldverluste vermeiden. Oft werden Tradingverluste auch als Lerngeld angesehen. Andererseits erklärt der FX Trader mittels des Tradingjournals auch seine Tradingziele. Diese diktierende Weise kann dem Forex Händler helfen, diszipliniert seine Ziele durchzusetzen und das Risiko-Chance-Verhältnis zu verbessern.

 

Ein erfolgreicher FX Trader verfügt dementsprechend nicht nur über reichlich Wissen, sondern kann dieses Wissen ebenso in sein Handeln integrieren. Einerseits spielt dabei das komplexe Denkvermögen des Traders eine Rolle, andererseits hilft die emotionale Stärke, um kontrolliert zu traden. Als Basis dafür dient der Handelsplan, der verschiedene Kontrollmechanismen beinhaltet.

 

Jan 152012
 

Scalping ist eine Forex Methode, die durch geringe Kursziele und niedrige Stopp Loss Marken gekennzeichnet ist. Der Forex Trader handelt bei der Scalping Strategie innerhalb kurzer Zeit mit vielen Positionen, die kleine Gewinne erzielen. Die Gewinnspanne umfasst beim Scalping nur wenige Pips. Während einer starken Bewegung können auch zehn, zwanzig Pips erreicht werden. Aufgrund der Vielzahl der gehandelten Posten ist das Forex Scalping dennoch eine profitorientierte und effektive Tradingtechnik.

 

Marktbewegungen nutzen

Da der FX Trader beim Scalping relativ niedrige Kursziele anvisiert und damit kleine Gewinne beabsichtigt, kann der Trader in fast jeden Markt investieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Devisenkurs in einem bullishen oder bearishen Trend befindet. Der Forex Händler versucht lediglich, möglichst viele kleine Marktbewegungen für seine Technik zu nutzen.

Entsprechend ihrer Tradingstrategie treten die FX Händler in ruhige aber auch in volatile Märkte ein. In den bewegungsschwachen Märkten können Scalping Trader bedachtsam vorgehen. Viele Scalper orientieren sich währenddessen an Chartformationen wie Dreiecken oder Flaggen, um die Positionierung ihrer Aufträge zu bestimmen und auf die jeweilige Bewegung angemessen zu reagieren. Andere Trader wiederum präferieren bewegungsintensive, volatile Devisenmärkte. Zeitweise lösen marktrelevante Informationen oder Veröffentlichungen und Nachrichten solche starken Schwankungen aus. Scalper nutzen in dieser Zeit die schnellen, kurzzeitigen Bewegungen, um aktiv mehrere Handelsposten zu öffnen und zu schließen und können somit auf ein rentables Ergebnis spekulieren.

 

Zeitspanne beachten

Beim Scalping halten FX Trader ihre Handelsaufträge zwischen drei bis fünf Minuten aktiv im Markt. Dementsprechend eröffnet der Forex Händler kurzfristig eine Position und nach Erreichen weniger Pips, schließt er sie sogleich. In volatilen Marktsituationen lassen Trader ihre Order durchaus länger arbeiten und erwarten somit höhere Gewinne. Allerdings beruht diese risikoreichere Handelsstrategie auf langjähriger, intensiver Arbeit und Erfahrung mit dem Devisenmarkt. Die meisten Forex Trader sichern ihre Positionen jedoch mit einem knappen Stopp Loss ab.

 

Positionsgröße definieren

Die Strategie des Scalpings basiert auf dem Prinzip, dass die geringen, doch vielzähligen Gewinne die einzelnen Verlustgeschäfte aufheben. Erfolgreiche Forex Scalper benutzen deshalb stets die gleichen Positionsgrößen. Unterschiedlich hohe Aufträge bergen hingegen ein hohes Risiko. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit führen divergierende Positionsgrößen über kurz oder lang zu einem schweren Verlustgeschäft.

Welche Positionsgröße für einen Scalping Trade als sinnvoll erachtet wird, hängt vom Handelsplan des Forex Traders ab. Innerhalb des Tradingplans definiert der Händler alle markanten Faktoren und Handlungsweisen, die ihn zu einem erfolgreichen Ergebnis führen. Hauptsächlich trägt jedoch das Chance Risiko Verhältnis des FX Traders zur Bestimmung der Positionsgröße bei. Die Trader mit einem hohen Chance Risiko Verhältnis, jedenfalls über zwei, verwenden größere Posten als diejenigen mit einem niedrigem CRV. Aber auch wenn die Trefferquote gering ausfällt, kann der Forex Trader über die Handelsfrequenz den durchschnittlichen Gewinn aufwerten. Für Scalper gilt zumeist der Leitgedanke, dass so viele Handelspositionen wie möglich positiv geschlossen werden, wenn auch in geringer Höhe.

 

Psychologie des Scalpings

Angesichts der hohen Handelsfrequenz stellt die Tradingtechnik des Scalpings eine ernst zu nehmende Herausforderung dar. Die vielen Aufträge, die zeitnah geöffnet und geschlossen werden, bedeuten für den FX Trader häufig schnelle Entscheidungskraft, Anspannung und Stress. Deshalb erfordert das Scalping eine hohe Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit des Forex Traders. Um dem psychologischen Druck während des Tradings entgegenzuwirken, ist es unabdingbar, dass sich der FX Trader im Vorfeld gut vorbereitet. Dies kann durch die Ausarbeitung eines Handelsplans erfolgen, der den Rahmen aller Aktivitäten des Traders vorgibt.

Die Idee, aus kleinen, kontinuierlichen Gewinnmitnahmen das Kapital langsam anwachsen zu lassen, bedeutet gleichfalls ein niedrigeres Risiko gegenüber Spekulationen mit höheren Gewinnchancen. Doch benötigt der Forex Trader für ein sukzessives Vorgehen ein hohes Maß an Ausdauer und Sorgfältigkeit. Auch hierbei wirkt ein selbst aufgestellter Tradingplan positiv auf die Handelsfähigkeiten eines FX Traders. Anhand des faktisch aufgebauten Handelsplans erkennt der Forex Scalper die erzielten Fortschritte und kann sich vor allem an der erbrachten Rendite orientieren.

 

Forex Scalping in der Anwendung

Der Forex Trader verwendet für die Scalping Technik Währungspaare, deren Volatilität im Tagesverlauf hoch ist und deren Spread Kosten möglichst niedrig sind. Empfehlenswert sind dabei die Devisenpaare EUR/JPY, USD/JPY, GBP/USD und EUR/USD. Auf der Handelsplattform stellt der FX Trader ein möglichst kleines Zeitfenster, etwa das Eine-Minuten-Chartbild, ein. Über die Fünf- oder Fünfzehn-Minuten-Chartbilder schafft sich der FX Scalper einen Überblick der Marktbewegungen. Als weitere Ausgangsbasis zum Scalping beachtet der Forex Trader die optimale Tradingzeit. Dafür sind die verschiedenen Öffnungszeiten der europäischen, amerikanischen und asiatischen Börsen entscheidend. An den Schnittstellen der Eröffnungszeiten können die Kurse relativ volatil sein und bieten somit gute Einstiegspunkte für Scalper.

Nachdem der FX Trader alle Voraussetzungen geklärt hat, ist es sinnvoll die Marktaktivitäten für einige Minuten zu beobachten. Erkennt der Forex Scalper währenddessen einen kurzzeitigen Trend, tritt er in den Markt ein. Dafür platziert der Forex Trader eine dem Trend entsprechende Order, dessen Stopp Loss Marke etwa zehn Pips entfernt gezogen wird. Das Einsetzen einer Take Profit Marke ist beim Scalping nicht angemessen. Die Profitlinie beziffert mindestens das ein- oder anderthalbfache der Spreads und beträgt somit nur zwei bis fünf Pips, was einen sehr engen Abstand zum Auftrag darstellt. Aus diesem Grund schließen viele Scalper unter ständiger Beobachtung der weiteren Kursentwicklung ihre Positionen manuell.

 

Scalping mit Forex Signalen

Wie bei anderen Tradingstrategien auch erschließt die Verknüpfung der einfachen Methode mit technischen Hilfsmitteln und Signalen dem Forex Trader weitere Handelsoptionen. Vor allem gestaltet der FX Trader seine Scalping Technik, durch die Verwendung von Oszillatoren und Indikatoren, sicherer und generiert dadurch höhere Gewinne.

 

Scalping in Kombination mit dem RSI-Oszillator

Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und dem RSI Oszillator generieren sichere Kauf- als auch Verkaufssignale. Der Forex Scalper beobachtet deshalb die Extremzonen des RSI, die bei dreißig und siebzig festgelegt sind. Ein Kaufsignal wird ausgelöst, wenn der Oszillator die dreißiger Linie von unten nach oben durchkreuzt. Überkaufte Kurse zeichnen sich dadurch ab, dass der RSI den oberen Extrembereich verlässt und die siebziger Linie nach unten schneidet. Dem Forex Trader wird dadurch ein Verkaufssignal gegeben. Sobald die Extremzonen durchschnitten werden, kann der FX Händler seine Positionen einstellen. Die Take Profit Marke kann unter Verwendung des RSI zwischen vier und zehn Pips betragen.

Fortgeschrittene Trader können dabei extreme Kursspitzen als auch Korrekturen herausfiltern und diese mit einem höheren Gewinnertrag scalpen. Trading Anfänger hingegen sollten diese extremen Bewegungen abwarten und ihre Position entsprechend der nachfolgenden kurzfristigen Trendrichtung anlegen.

 

Scalping in Kombination mit den Bollinger Bändern

Bollinger Bänder sind Trendfolgeindikatoren, die anzeigen, ob ein Währungspaar im Trend bleibt oder aus dem Trend ausbricht. Dabei fungieren die Bollinger Bänder als Unterstützungs- und Widerstandslinien, in dessen Innerem fünfundsiebzig Prozent aller Währungspaare verlaufen. Anhand der Breite der Bänder erkennt der Forex Trader, wie volatil der Markt ist. Breite Bänder sprechen für eine hohe Volatilität, engere Bänder hingegen lassen eine niedrige Volatilität vermuten. Je enger die Bänder werden, desto wahrscheinlicher ist ein nahender Ausbruch des Währungspaares.

Wenn das untere Bollinger Band nach oben ansteigt, wird ein Kaufsignal generiert. Sobald das mittlere Bollinger Band erreicht ist, kann der Forex Scalper seine Kaufposition einstellen. Der Stopp Loss legt der FX Trader entweder am unteren Band fest oder berechnet fünfzehn Pips von der Kauforder ausgehend. Die Take Profit Marke definiert der Forex Händler am oberen Bollinger Band. Im umgekehrten Sinn gilt das gleiche Handelsverhalten für eine Verkaufsposition.

Scalping ist insbesondere für erfahrene Trader eine gewinnbringende und langfristige Investitionsmöglichkeit. Um die Technik des Forex Scalpings erfolgreich zu beherrschen, benötigt der Forex Trader weniger die Fundamentalanalysen als eine präzise und schnelle Entscheidungsfähigkeit.

Tipp: 4XP ist ein guter FX Broker, der Scalping erlaubt und tiefe Spreads ab 0.3 Pips anbietet: www.4xp.com/de

 

Jul 062011
 

Wenn man im Internet mit Devisen Handeln möchte, hat man das Glück mittlerweile mit schier unendlich vielen Informationen überschwemmt zu werden. Man registriert sich bei einem Forex Broker und schon bekommt man täglich oder wöchentlich Empfehlungen und Ausblicke wie sich die Märkte entwickeln werden und teilweise sind sogar konkrete Kauf- oder Verkauf Empfehlungen dabei. Bei eToro ist es zum Beispiel so, dass man in der Software selbst mit anderen Tradern chatten kann und Devisen Empfehlungen bekommt. Vor allem wenn mehrere Trader eine Empfehlung in eine Richtung abgeben, lässt man sich dazu verleiten einfach zu folgen. Man tradet dann blind im Vertrauen auf unbekannte Trader, die man in seinem Leben noch nie gesehen hat und wahrscheinlich auch nie sehen wird. Natürlich kann eine solche Empfehlung ein richtiger Glücksgriff sein, aber es kann auch genauso gut anders laufen und die Position stellt sich als großer Verlust heraus.

Die Fragen, die man sich als Forex Trader also stellen muss ist folgende:

  1. Soll ich mich überhaupt auf Devisen Empfehlungen einlassen?
  2. Auf welche Empfehlungen kann ich vertrauen?

Frage 1 lässt sich relativ schnell beantworten: Grundsätzlich ist es eine gute Sache sich mit Informationen zu versorgen. Egal ob es klare Empfehlungen sind oder einfach nur Chartanalysen von anderen Tradern. Es ist immer denkbar, dass man die ein oder andere wichtige Information herausfiltern kann um letztendlich den entscheidenden Vorteil zu haben.

Es stellt sich also vielmehr die zweite Frage auf welche Empfehlungen man vertrauen kann. Und es ist ohne Zweifel so, dass Sie sich auf die aller wenigsten Empfehlungen vertrauen können. Zunächst einmal sollten Sie sich immer die folgende Frage stellen: Warum empfiehlt mir derjenige überhaupt etwas? Wenn Sie einen Forex Coach haben ist die Antwort offensichtlich: Sie bezahlen ihn und möchten dafür als Ausgleich eine gute Empfehlung erhalten. Aber selbst bei den kompetentesten Coaches mit den besten Empfehlungen sollten Sie danach fragen was ihn so sicher macht und wo die Risiken liegen. Auch die besten können sich irren, aber die besten können wenigstens das Risiko richtig einschätzen und Sie darüber aufklären.

Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können: Warum erhalte ich diese Empfehlung? Dann sollten Sie der Empfehlung auch keinen Glauben schenken. Denn in vielen Fällen ist es so, dass Sie Empfehlungen erhalten von denen derjenige, der die Empfehlung ausspricht profitiert, unabhängig davon wie gut sie ist. Das hört sich kompliziert an, aber wenn man sich einen Forex Broker ansieht, profitiert er wenn Sie einen Trade abschließen. Er wird also eine Empfehlung deswegen abgeben um Sie glauben zu lassen, dass Sie mit der Empfehlung Profit machen werden. Aber unabhängig davon profitiert der Broker. Er kann ihnen also am Tag 10 Empfehlungen schicken, die alle in die Hose gehen und er profitiert trotzdem. Das klingt allerdings dramatischer als es ist, denn seriöse Broker sind daran interessiert Sie lange am traden zu halten und sie werden keine Empfehlungen aussprechen, die nicht nach bestem Gewissen analysiert wurden. Trotzdem bleibt das Fazit: Vertrauen Sie nicht blind auf Empfehlungen von Forex Brokern.

Aber wie sieht es mit Empfehlungen von anderen aus? Freunde, Bekannte, Trader aus Foren oder einer Community wie es sie bei eToro gibt. Bei Freunden zählt auf jeden Fall die Regel: Bei Geld hört die Freundschaft auf. Nur weil Ihnen ein guter Freund einen Tipp gibt, dürfen Sie nicht einfach blind vertrauen und die Position eingehen. Es ist nett wenn er Sie darauf aufmerksam macht und er meint es sicherlich nur gut, aber wenn Sie schon einen Tipp erhalten, müssen Sie ihn unbedingt auf Tauglichkeit prüfen. Sie dürfen sich nicht denken “der Chart zeigt aber eher eine andere Entwicklung, aber wenn das mein Freund sagt, wird er schon Recht haben!”. Das ist ein gutes Rezept für einen Totalausfall Ihres Trading Kapitals!

Und was bei guten Freunden gilt, gilt bei unbekannten Tradern schon lange. Sie können Ihnen erzählen, dass der Himmel grün sei und Sie können nichts dagegen machen. Das heißt, dass es einem Unbekannten egal ist ob er einmal eine falsche Empfehlung abgibt. Die meisten Empfehlungen erfolgen weil sich Leute wichtig machen möchten. Sie stehen als ausgezeichneter Trader da wenn die Empfehlung greift, machen sich aber heimlich aus dem Staub wenn es daneben geht. Niemand wird sie dafür belangen können.

Als Fazit kann man also festhalten, dass Devisen Empfehlungen mit Vorsicht zu genießen sind. Sie sind umso unseriöser, je klarer die Empfehlung ist. Wenn Ihnen jemand sagt, dass EUR/USD sicher steigen wird, dann laufen Sie am besten einfach davon. Wenn Ihnen jemand sagt, dass EUR/USD mit großer Wahrscheinlichkeit steigen wird und zwar aus diesen und jenen Gründen, dann können Sie sich seine Gründe anhören und überlegen ob das zutreffen könnte. Wenn Sie auch der Meinung sind, spricht nichts dagegen den Trade abzuschließen und wenn nicht, warten Sie einfach auf die nächste Empfehlung.

Apr 102011
 

Sicher haben Sie den Begriff Forex Scalping bereits gehört. Doch was verbirgt sich dahinter? Ein FX Scalper verwendet eine besondere Trading Strategie. Er versucht, aus kleinsten Bewegungen eines Devisenpaares Profit zu ziehen. Üblicherweise werden Positionen nur wenige Minuten lang gehalten (manchmal auch nur Sekunden) und danach wieder geschlossen. Der Profit pro Trade ist somit gering und beträgt meistens weniger als 10 Pips. Die Masse ist, die für den hohen Profit von einigen Scalpern führt. Weil Positionen nur sehr kurz offen sind, kann ein Scalper Dutzende Trades pro Handels-Session durchführen. So häuft er zwar nur geringe Gewinne, diese jedoch in grosser Anzahl an nach dem Motto „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“.

Ähnlich wie Scalper verhalten sich Daytrader – Leute, die Intraday, also innerhalb eines Handelstages – Positionen öffnen und schliessen. Allerdings kann man Daytrading nicht mit Scalping vergleichen, da für einen richtigen Scalper eine Haltedauer von zwei Stunden schon ein eine enorm lange Dauer ist.

Wichtig für Scalper ist ein tiefer Spread. Weil die Bewegungen klein sind, fällt ein hoher Spread viel stärker ins Gewicht als für andere FX Trader. Hilfreich ist hier ein Blick auf unseren Vergleich von Spreads, der zeigt, dass hier doch beträchtliche Unterschiede bei Forex Brokern bestehen.

Scalper stellen für viele FX Broker ein Problem dar. Sind diese Broker „Market Maker“ (sogenannte Retail Broker), dann können sie in der kurzen Zeitspanne die eröffnete Position nicht mit einem anderen Trader abgleichen und diese absichern. Wenn der Scalper Gewinn erzielt, dann geht dies zu Lasten des FX Brokers.

Empfehlenswert ist, sich fürs Scalping einen ECN Broker (siehe hier) zu suchen, wenn man diese FX Trading Strategie professionell anwenden will. Weil ein ECN Broker eine direkte Schnittstelle zum Interbanken-Handel hat, wird er auch bei sehr kurzer Haltedauer von Positionen keine Verluste einfahren, wenn Sie als Scalper Gewinne erzielen. Bei ECN Brokern sind zudem die Spreads massiv tiefer und betragen in der Regel 1 Pip oder weniger bei den wichtigsten Devisenpaaren. Ein ECN Broker richtet sich allerdings an Trader, die bereits über viel Erfahrung verfügen und ein grösseres Kapital akkumuliert haben, das sie zum Traden einsetzen wollen. Empfehlungen für bestimmte ECN Broker zu finden gestaltet sich als deutlich schwieriger, als einen guten FX Broker im Vergleich zu finden. Es gibt erstens weniger ECN Broker, und zweitens gibt es auch nicht so viele Trader, die aufgrund der hohen Mindesteinzahlung ein solches ECN Konto fürs Scalping eröffnen.

Unsere Top-Empfehlung: Traden Sie jetzt beim seriösen Anbieter eToro - unser Testsieger im Bereich Social Trading!

Ein ECN Broker mit tiefen Spreads bereits ab 0.3 Pips ist 4XP. Dort können Sie bei der Kontoeröffnung wählen, ob Sie einen normalen Retail-Account eröffnen wollen oder ein ECN-Konto. Wie üblich, ist die Mindesteinzahlung deutlich höher als bei einem Retail-Account und beträgt 5‘000$. Am besten, Sie schauen sich jetzt das Angebot von 4XP selbst an: www.4xp.com/de

Feb 152011
 

Hier finden Sie die wichtigsten Empfehlungen für Sie als FX Trader. Diese Tipps richten sich sowohl an Einsteiger wie auch an fortgeschrittene Trader.

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